„Deutscher Diversity Preis“ 2011 – Angela Merkel und Berliner Start-up twago ausgezeichnet

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Düsseldorf/Berlin, 15.11.2011. Der erste „Deutsche Diversity Preis“ – vergeben von McKinsey, Henkel und der WirtschaftsWoche – wurde am Abend des 14. Novembers in der Neusser Langen Foundation vergeben. Im Rahmen einer Gala mit 200 Gästen aus Wirtschaft, Politik und Kultur wurde das erst zwei Jahre junge Berliner Start-up twago neben Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und Firmen wie Google und BASF mit dem ersten „Deutschen Diversity Preis“ als Vielfältigster Arbeitgeber Deutschlands ausgezeichnet. Moderiert wurde der Abend von Barbara Schöneberger.

TWAGO-DIVERSITYMit dem Preis werden Arbeitgeber, Einzelpersonen und innovative Projekte ausgezeichnet, die Diversity erfolgreich verwirklichen und sich für eine Arbeitskultur der Vielfalt in Deutschland einsetzen. Herausstechend war die Auszeichnung twagos, das sich gegen prominente Firmen durchsetzen konnte. „Wir sind sehr stolz, dass wir als Start-up bei diesem renommierten Preis gewonnen haben“, sagte Gunnar Berning, Gründer von twago.

Die 36 Mitarbeiter von twago kommen aus 11 Ländern. Führungsmanagement sowie Belegschaft bestehen zu 50 Prozent aus Frauen. „Diversity ist für uns keine Quote, Diversity macht uns besser. Und wir brauchen die besten Mitarbeiter, um unser schnelles Wachstum von 27 Prozent monatlich beizubehalten. Egal, ob es sich um Mann oder Frau, Deutsche, Russen, Italiener oder Mexikaner handelt.“, erklärte Berning. „Wir reden nicht über Diversity, wir leben sie“, erläutert Berning mit Anspielung auf aktuelle politische Diskussionen.

Ausgezeichnet wurde in vier Kategorien: Vielfältigster Arbeitgeber, Vielfältigste Arbeitgebermarke, Diversity Persönlichkeit und Innovativste Diversity-Projekt Deutschlands. Unter den Jury-Mitgliedern befanden sich Frank Mattern, Deutschland-Chef McKinsey, Henkel-Chef Kasper Rorsted, Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a.D., sowie Roland Tichy, Chefredakteur WirtschaftsWoche. Sie sind von dem Diversity-Konzept von twago überzeugt. „Diversity zu fördern ist keine nette Geste, sondern steht im wohlverstandenen Eigeninteresse aller Unternehmen“, kommentierte Roland Tichy.