Einfaches und erfolgreiches Zeitmanagement mit Pomodoro

Veröffentlicht am 22.10.2014 von team twago

Pomodoro-Technik

Die Pomodoro-Technik ermöglicht ein einfaches Zeitmanagement und hohe Produktivitätssteigerungen. Die Anwendung ist dabei denkbar einfach. Man arbeitet jeweils 25 Minuten (entspricht einem Pomodoro) durchgängig und macht anschließend eine kurze Pause. Nach drei bis vier Pomodoro-Zyklen ist dann eine längere Pause angesagt.

Ziele der Technik sind es,

  1. Unterbrechungen zu reduzieren,
  2. sich einen eigenen Zeitplan aufzustellen und einzuhalten,
  3. sich täglich zu organisieren,
  4. die eigene Leistung transparenter und nachvollziehbarer zu machen,
  5. die eigenen Fähigkeiten zu verbessern,
  6. sich vor jeder Session kurz Zeit zu nehmen und die nächste Aufgabe klar zu umreiße

„Freizeit zu haben, ist eine der wichtigsten Auswirkungen der Pomodoro-Technik.“

Wir haben mit Francesco Cirillo, dem Erfinder der Pomodoro-Technik, gesprochen. Herausgekommen ist ein spannendes Interview mit vielen wichtigen Erkenntnissen.  Ein bedeutender Gewinn ist etwa, dass die Pomodoro-Technik Freizeit schafft. „Freizeit zu haben, ist eine der wichtigsten Auswirkungen der Pomodoro-Technik. Freizeit ist für uns Menschen essentiell – sie ist das, was uns antreibt“, meint Cirillo. Hört sich nach einer Win-win-Situation an, wenn man mit einer Methode die eigene Arbeitsproduktivität steigern kann und gleichzeitig auch mehr Freizeit gewinnt.

Cirillo ging in unserem Interview auch auf aktuelle Herausforderungen mit mobilen Geräten sowie ständigen Ablenkungen ein. Gerade in diesem Punkt dürften wir seiner Meinung nach nicht die Kontrolle über die Technologien verlieren. Cirillo glaubt übrigens nicht, dass solche Dinge wie Zeitkiller existieren:

„Wenn ich arbeite, habe ich keine störenden Geräte um mich herum.“

„Die Geräte die ich wirklich benötige sind auf stumm geschaltet“, sagt Cirillo. Auch beim Arbeiten im Team muss man konsequent sein und lieber mal zurückrufen. Die 25 Pomodoro-Minuten müssen nach Aussage des erfolgreichen Autors Cirillo unbedingt gegen äußere Einflüsse geschützt werden.

Die Pomodoro-Technik schafft zudem Transparenz in Projekten und lässt das tägliche Arbeitspensum nachvollziehen. Denn um Aufträge abzurechnen, muss man lediglich alle 25-Minuten-Einheiten zusammenrechnen. Wichtig sind aber auch die Pausen zwischen den Pomodoros. Cirillo selbst durchläuft „nie mehr als drei Pomodoro hintereinander“. Nach spätestens vier Einheiten sollte man 25 Minuten Pause einrichten.

Schon Start-ups können sich in ihrer Anfangsphase damit nachhaltig organisieren: „Diese Nachhaltigkeit ist sehr wichtig, auch beispielsweise für Leute, die in Start-ups arbeiten. Pomodoro hilft einem dabei, den Tag oder die Woche zu organisieren und zu strukturieren.“ Francesco Cirillo konnte unzählige Menschen überzeugen, nach seiner Methode zu arbeiten. „Die Pomodoro-Technik wurde recht schnell erfolgreich, denn immer mehr Leute probierten sie aus und es sprach sich herum, dass es funktioniert“.

Habt ihr schon mal mit der Pomodoro-Technik gearbeitet oder habt ihr Lust, es mal zu versuchen? Es gibt sogar einige hilfreiche Apps dafür. Wir freuen uns über eure Erfahrungen in den Kommentaren!

Brauchen Sie noch Projekte, bei denen Sie die Pomodoro-Technik anwenden können? Klicken Sie hier.

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