Berlin entdecken auf Freelancer Art

Archiviert Als Freelancer arbeiten von am 24. November 2012 keine Kommentare
Der Reichstag

Berlin ist groß, Berlin ist bunt, Berlin ist … Wer einmal in dieser vielfältigen Stadt angekommen ist, kann schnell den Überblick verlieren! Gerade Freelancer, die ihren neuen Projekten in Coworking-Spaces nachgehen, wollen in ihrer Freizeit die quirlige Stadt Berlin erobern. Aber wie macht man das am besten bei unregelmäßigen Arbeitszeiten?

Für den ersten Überblick und zum Erzählen für die Daheimgebliebenen ist die Fahrt mit der Buslinie 100 im Doppeldeckerbus zu empfehlen. Los geht es am Zoologischen Garten, dann kreuzen die Siegessäule (auch Goldelse genannt) den Weg. Wer dort genauer hinschaut, erkennt die vergoldenten Kanonenrohre, die die Säule schmücken.

Weniger militärisch und mehr politisch geht es weiter mit dem Schloss Bellevue, der Heimat unseres Bundespräsidenten. Es folgt der weltbekannte Reichstag, im Gebäude befinden sich noch einige russische Graffiti, quasi Pioniere der Szene und mittlerweile 67 Jahre alt. Nebenan steht das altehrwürdige Brandenburger Tor, es folgt die Prachtmeile Unter den Linden mit der Staatsoper, dem Lustgarten, dem Berliner Dom und der Marienkirche.

Das Ziel ist der Alexanderplatz mit dem Fernsehturm, mit 368 Meter das höchste Gebäude Deutschlands. Für die Tour wird nur ein einfacher Busfahrschein benötigt, bei netten Fahrgästen kommentiert der Busfahrer zwischendurch den aktuellen Fensterblick. Und noch ein kleiner Tipp, die begehrten Plätze ganz vorn über dem Busfahrer sind nur für die schnellsten Fahrgäste reserviert.

Eine andere schnelle Berlin-Erkundungsvariante wäre die Rundfahrt mit der S-Bahn auf dem Ring. In einer guten Stunde geht es zum Beispiel linksherum vorbei an der neuen Grünanlage Tempelhofer Feld, das einmal das Rollfeld des ehemaligen Flughafen Tempelhofs war. Weiter geht es über Neukölln zum grünen Treptower Park mit einer breiten Spreeüberquerung, es folgen Friedrichshain und Prenzlauer Berg mit dem typischen Berliner Altbau-Charme. Der Wedding und der Norden Charlottenburgs sind teilweise eher industriell geprägt, interessant dabei ist unter anderem die Station Westhafen: direkt gelegen am noch intakten Hafen bildet sie das Gegenstück vom ad acta gelegten Osthafen (Media-Spree). Eine Mischung von Wohnquartier und Industriegebiet folgt dann in den Stadtteilen Wilmersdorf und Schöneberg. Für die Tour wird natürlich auch ein gültiger Fahrschein vorausgesetzt.

Es werden viele Stadtführungen angeboten, neben den Mainstream gibt es auch Berliner Insidertouren, die in den Kiez hineinführen. Zum Beispiel wartet der Prenzlauer Berg mit Altbauten auf, welche schon über 120 Jahre stehen und wieder in neuem Glanz strahlen. Der typische feine Stuck und die alte Kücheneinrichtung lässt sich noch heute in einem Wohnungsmuseum nachverfolgen. Gute Touren zeigen, was den Kiez so besonders macht: neben architektonischen Perlen und bekannten Kiezbewohnern, geht es auch in Galerien oder Moscheen hinein. In der Regel sind parallel zu öffentlichen Touren auch individuelle Termine möglich, daher können Freunde und Geschäftspartner auf eine eigene persönliche Tour mitgenommen beziehungsweise eingeladen werden. Freelancern, welche meist aufgrund der unregelmäßigen Arbeitszeiten es zeitlich nicht einrichten können, aber gerne über Berlin mitreden möchten, seien die zahlreichen Berliner Blogs ans Herz gelegt.

Also dann: Viel Spaß beim Entdecken!

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