Auf die Kernkompetenzen konzentrieren – Der twago-Tipp für Gründer

Veröffentlicht am 04.03.2011 von team twago

Das Wichtigste, was man als Gründer kennen sollte, sind die eigenen Fähigkeiten und deren Grenzen. Ein Gründer sollte sich im Klaren darüber sein, was er gut kann und wovon er lieber die Fingerlassen sollte.

Wer seine Kernkompetenzen kennt und sich darauf konzentriert, ist dem Erfolg großes Stück näher

Wer seine Kernkompetenzen kennt und sich darauf konzentriert, ist dem Erfolg großes Stück näher

Denn Aufgaben, die selbst erledigt werden, aber für die man nicht die notwendigen Kenntnisse und Expertisen hat, sind wahre Zeitfresser. Und – genau richtig – Zeit ist Geld, nach wie vor.

Viele Gründer begehen den Fehler, alles selbst machen zu wollen. Jedoch ist es gerade für Gründer wichtig, die richtigen Prioritäten zu setzen. Wenn man sich stunden- oder tagelang an einer Aufgabe aufhält, die ein Profi in viel kürzerer Zeit erledigen kann, hat man den ersten großen Fehler begangen. Und genau deshalb ist es wichtig, sich auf die Kernkompetenzen zu konzentrieren und alles andere von IT-Spezialisten erledigen zu lassen. Die sind nicht nur schneller, sondern liefern in kürzerer Zeit ein viel besseres Ergebnis, weil sie Erfahrung in dem jeweiligen Bereich haben.

Man sollte zu Beginn die eigenen Stärken beziehungsweise die Stärken des Teams identifizieren. Für das Herausfinden der eigenen Stärken ist es wichtig, neben einem Selbstbild (Was denke ich über mich?) auf jeden Fall auch ein Fremdbild (Was denken die anderen über mich?) einzuholen. Es hilft Kollegen, Freunde und Partner zu befragen, wo sie die Stärken sehen.

Anhand dieser Einschätzung kann man leicht herausfinden, welche Aufgaben man auf keinen Fall abgeben sollte und welche besser bei anderen aufgehoben sind. Eine Stunde Arbeit innerhalb der Kernkompetenz bringt ungefähr das Dreifache an Ergebnisqualität gegenüber einer Stunde Arbeit in einem Bereich, in dem man sich nicht wirklich auskennt. Adäquate Aufgaben von einem externen Experten bearbeiten zu lassen, zahlen sich aus.

Ein gutes Beispiel, das wahrscheinlich bei vielen, auch Nicht-Gründern, Anwendung findet, ist die Steuererklärung. Die meisten Steuerpflichtigen lagern diese Aufgabe an einen externen Experten aus – den Steuerberater. Der kennt sich nicht nur viel besser aus, sondern arbeitet aufgrund seiner Erfahrung auch schneller. Mit Hilfe eines Steuerberaters haben jedes Jahr viele Unternehmen und Privatpersonen mehr Geld in der Kasse. Und in der Zeit, in der man sich als Unternehmer mit allen möglichen Steuern auseinandersetzt, könnte man viele andere Dinge abarbeiten, die das Unternehmen weiter voranbringen.

Konzentration auf die Kernkompetenz gilt für das gesamte Team im Unternehmen. Gibt es keinen, der eine sehr gute Webseite erstellen kann, dann sollte man diese Aufgabe an einen externen Experten vergeben. Einige Gründer lassen sich dazu verleiten, irgendjemand mit der Aufgabe zu betrauen. Diese „Bastler“-Lösung ist nur auf den ersten Blick günstig. Ein externer Experte, der auf den ersten Blick mehr kostet, macht sich in jedem Fall bezahlt. Denn er arbeitet effizient, kennt sich aus, weiß wo Problemstellen liegen könnten und kann Fehler, die sich eventuell später zeigen, von Beginn an ausschließen.

Die Vergabe von Aufgaben an externe Experten, für die im Team die Kompetenz fehlt, ist somit eine Frage, wie stark die Unternehmensphilosophie in Richtung Effizienz ausgerichtet ist.

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Kommentare (6)

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  1. Elias sagt:

    Hallo in Opera sieht dein Design irgendwie kaputt aus.

  2. Robert sagt:

    Danke für den Hinweis. Wir werden uns darum kümmern.

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