Die Firma MP Solutions aus dem niedersächsischen Freren gehört zu den erfolgreichen Service-Anbietern auf twago. Peter Ostmann, Geschäftsführer und Gründer von MP Solutions lässt uns in sein Unternehmen blicken und erzählt, wie er Kunden über twago gewinnt.

Geschäftsführer Herr Ostmann nutzt twago zur Kundengewinnung
Herr Ostmann, wie ist Ihr Unternehmen MP Solutions entstanden?
Seit frühester Kindheit haben Computer und noch mehr deren wirkliche Beherrschung einen großen Teil meines Lebens definiert. Ich begann bereits im Alter von 9 Jahren damit Programme auf meinem 286er zu schreiben und habe meine Affinität zu diesem Thema nie verloren.
Meine Berufsausbildung habe ich in Essen in einer Werbe- und Werbemittelagentur absolviert und bin so noch tiefer in das Feld Online-Marketing eingetaucht. Mit einem gewissen Blick für praktischen Nutzen und der unbedingte Wille, die eigenen Visionen durch ein eigenes Unternehmen auf den Markt zu bringen, hat mich dann im Sommer 2009 zu der Entscheidung gebracht, die GmbH ins Leben zu rufen. Heute, 3 Jahre später, verlassen wir die Gründerphase und sind zwar etwas reflektierter, jedoch immer noch; oder sogar noch leidenschaftlicher bei der Sache.
Wie haben Sie Ihre Expertisen gewonnen?
Viele Wege führen nach Rom. Die Expertisen von unseren Mitarbeitern sind (wie ich glaube bei den meisten Kollegen der Branche auch) auf sehr unterschiedlichem Wege entstanden. Durch Berufsausbildung, autodidaktisches Lernen, Studium – durch Seminare und nicht zuletzt durch das Wachsen an unseren eigenen Aufgaben. Wir bemühen uns nach Kräften mit der Zeit zu gehen und genau abzuwägen, welche Technologien für unsere Kunden die richtigen sind und wo genau wir Bedarf haben in diese Technologien einzusteigen. Wir verstehen uns als ein Unternehmen, welches immer am Puls der Zeit arbeitet.
Was war Ihr bisher interessantestes Projekt?
Für mich gibt es keinen speziellen Favoriten. Für mich persönlich sind die Projekte am spannendsten, in denen es um neue Ideen geht, wo die ineinandergreifenden Prozesse erst noch erdacht werden müssen. Herausforderungen machen am meisten Spaß – können zugegebener Weise auch genau so oft frustrieren – letztendlich ist man aber stolz auf das Ergebnis. Das gilt vor allem dann, wenn man dadurch zu einem Teil einer Innovation wird.
Wie bringen Sie Familie und Selbständigkeit unter einem Hut?
Meine Frau ist Gesellschafterin und als Mediengestalterin Digital/Print mit im Boot. Wir sind seit Jahren ein tolles Team, sehr konfliktfähig und absolut produktiv. Da wir beide denn Alltag des anderen kennen, haben wir ein besseres Händchen für einander. Weil wir in unseren Berufen mehr unsere Berufung sehen, gibt es sehr selten Differenzen. Unsere Familienplanung, mit Blick auf Nachwuchs, muss noch ein bisschen warten. Wenn wir jedoch weiter gesund wachsen, steht dem bald nichts mehr im Weg.
Welche Vorkehrungen nutzen Sie, um nicht vom Fachkräftemangel in der IT-Branche betroffen zu sein?
Zum einen bilden wir selbst als anerkannter Ausbildungsbetrieb der IHK Osnabrück aus, zum andern machen wir uns in unserem Netzwerk dafür stark, dass der Nachwuchs aktiv gefördert wird. In den kommenden Monaten startet eine neue Seminarreihe, in welcher wir Eltern den Umgang mit Kind vereinbar mit dem Internet, die darin liegenden Gefahren aber auch die Potenziale aufzeigen wollen. Vor allem die bewusste Wahrnehmung dieser Problematik, kann die IT Unternehmen von heute schützen.
Inwieweit können Unternehmen davon profitieren, wenn Sie mehr in Social Media-Auftritte investieren?
Durch die unglaubliche Menge an potenziell zu erreichenden Menschen. Die vergangen Jahre zeigen, dass gerade die Unternehmen eine unglaublich gute und nachhaltige Produkt- bzw. Markenbindung erreichen, die aktiv mit Ihren Kunden in den Dialog gehen. Dabei spielt z.B. eine gut ausgearbeitete Facebook-App oder -Seite eine entscheidende Rolle. Man erreicht den Kunden auf einer viel persönlicheren Ebene als über Radio-, TV- oder Printwerbung.
Welche Tipps können Sie Service-Anbietern geben, die aktiv nach Projekten suchen?
In erster Linie – professionell sein. Wir sprechen Kunden immer im üblich förmlichen Stil an. Sind Fragen offen, beantworten wir diese höflich und vor allem sachlich und schnell. Ehrlichkeit beim Preis ist wichtig. Wir machen nie einen Hehl daraus, dass man Leistung nicht verschenken kann. Unser Erfahrungsschatz lehrt uns, dass diese Einstellung auch gut angenommen wird.
Qualität hat einen Preis – je besser der kalkuliert ist, und zwar für den Kunden und den Dienstleister, umso vertrauenswürdiger wirkt das eigene Angebot.


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