Sascha Albrink ist Onlinemarketing Berater bei der Agentur sixclicks – active media und betreut dort seit 2002 kleine und mittelständische Unternehmen im Bereich Suchmaschinenoptimierung. In seinem Gastbeitrag gibt er einen Einblick in den Nutzen von Google Local Shopping für KMUs.
Mittlerweile beschäftigen sich immer mehr Unternehmen und auch Freelancer mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung, da ein Internetauftritt heute zum guten Ton gehört und auch von den Kunden erwartet wird. Eine der Ersten Fragen ist dann oftmals, wie man unter allen anderen Mitbewerbern dafür sorgt, sichtbar für die Kunden oder besser gesagt die Zielgruppe zu sein. Der Schlüssel ist dann für die meisten Unternehmen eine SEO Agentur zu beauftragen, die sich der Aufgabe annimmt.
Aufbau von Wissen in Kooperation mit Freelancern
In der Zusammenarbeit mit der Agentur, wird es für Unternehmen zunehmend wichtiger, das Wissen ins eigene Unternehmen zu holen. Coaching, Training und Weiterbildung in der SEO spielen hier eine große Rolle. Viele Agenturen beauftragen intern Freelancer als Senior-Partner oder Consultants, die gemeinsam mit den Kunden die Ausbildung in SEO intern fokussieren, um so schnelleren Know-How-Transfer zu gewährleisten.
Steigende Seminarzahlen zeigen, dass die Nachfrage immer größer wird. Leider werden vor allem die kleinen und mittelständischen Unternehmen aufgrund kleiner Budgets beim Thema Seminare vernachlässigt. Allerdings wird durch Produkte wie Google Local Shopping gerade das Interesse bei kleinen und mittelständischen Unternehmen geweckt.
Google Local Shopping für KMU
Durch das Produkt Google Local Shopping wird abermals klar, das sich der Suchmaschinenriese immer Neues einfallen lässt, um die bestehenden Dienste miteinander zu verknüpfen. Kürzlich wurde das Local Shopping nutzbar für alle Unternehmen und bietet gerade KMUs eine interessante Möglichkeit, neue Zielgruppen zu erreichen.
Bisher wurde Google Shopping vorrangig von großen Unternehmen genutzt, da kleine lokale Geschäfte meistens keinen wirklichen Nutzen darin gesehen haben, die Produkte dort online zu stellen. Betreiber eines Ladenlokals wird durch das Local Shopping aber etwas Neues geboten, wie auch der Inhaber der Agentur sixclicks – active media Sascha Albrink findet, der vorrangig KMU Kunden betreut. Der Unterschied zum “normalen” Google Shopping ist die Verknüpfung des Google Places Kontos und den hinterlegten Adressdaten, mit der Shoppingsuche. Wenn ein Kunde einen Artikel sucht, bekommt er nicht mehr nur den Artikel und den Preis angezeigt, sondern wenn verfügbar auch Geschäfte, in der nahen Umgebung die über diesen Artikel verfügen. Natürlich müssen diese Daten an Google vom Onlineshop übergeben werden.
Somit wurde Places zu einem kleinen Teil auch in die Shoppingsuche übernommen. Dazu kommt die kürzliche Anbindung an den Social Media Dienst Google+, wo ebenfalls Places Inhalte verfügbar wurden. Somit ist es nun möglich, Kunden durch Local Shopping ins Geschäft zu locken und diese dann ggf. dazu zu bringen, direkt eine Places Bewertung abzugeben oder die Unternehmensseite auf Google+ zu teilen und so weitere Freunde und Bekannte in das eigene Ladenlokal zu locken.
Nicht nur Google hat das Ziel die sogenannte Onlinewelt auch in die Offlinewelt zu bringen. Dienste wie die Shoppingsuche sind nur ein Beispiel dafür, wie sich beide Welten einander annähern. Das Ziel wird langfristig sein, so vielen Menschen wie möglich die Nutzung des Internets im täglichen Leben näher zu bringen.


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