Um Ihnen und Ihrem Blog von vorneherein beste Chancen einzuräumen, beschreibt Amadeus Wustlich 12 grundlegende Schritte zum Erfolg Ihres Blogs, die er selbst als Blogger, Internet-Marketer und Networker auf seinem Blog erfolgreich-im-netz.com anwendet.

12 Tipps zur Gestaltung Ihres Blogs
Zu den 12 Schritten gehören unter anderem die Wahl der geeignetsen Blog-Software, die Registrierung des Blogs, sowie das Engagement rund um Social Media, Newsletter und Kommentare. Auch Aspekte der Verlinkungsstruktur werden angesprochen.
1. Die Wahl der Blog-Software
Für diese Entscheidung sollten Sie sich ausreichend Zeit lassen, da die Blog-Software das Fundament Ihres zukünftigen Blogs darstellt und ebenso dessen Erweiterungsfähigkeit, die Funktionen und Design konditioniert.
Grundsätzlich muss zwischen gehosteten Lösungen und einer Installation auf dem eigenen Webspace/Server unterschieden werden.
Zu den gehosteten Lösungen zählen in erster Linie Blogger, WordPress, Antville, Twoday und Tumblr. Dies bedeutet, dass Sie keinen eigenen Webspace benötigen und jenen Ihres Providers in Anspruch nehmen können. Es bedeutet allerdings auch, dass Sie keinen Zugriff auf den Server besitzen, auf dem Ihr Blog installiert ist und dieser technisch gesehen über nur begrenzte Funktionen verfügt.
Ein professionelles Blog sollte vorteilshalber auf einem eigenen Server installiert sein, der für nur wenige Euro im Jahr gemietet und voll und ganz Ihren aktuellen und vor allem auch zukünftigen Bedürfnissen angepasst werden kann, die Sie vielleicht heute, zum Zeitpunkt des Entstehens Ihres Blogs, noch nicht einschätzen können. So behalten Sie einen klaren Überblick über die Baumstruktur Ihres Servers und können leichter Änderungen an den Ordnern Ihres Blogs vornehmen.
Auch hier bieten sich dem zukünftigen Blogger eine Vielzahl an Software-Lösungen an, allen voran WordPress, aber auch Drupal, Nucleus CMS, Textpattern, Movable Type, Serendipity oder LifeType. Wirklich durchgesetzt hat sich jedoch die kostenlose Software WordPress, die mit einem besonders funktionellen Dashboard, tausenden von Themes (Design-Vorlagen), Plugins und Scripts aufwartet. Darüber hinaus erhalten Sie mühelos Hilfe und Unterstützung durch eine umfangreiche Nutzergemeinschaft.
Sollten Sie sich für WordPress entschieden haben, dann wählen Sie zunächst Ihr Theme sorgfältig aus und überlegen hierzu, welches Aussehen Sie Ihrem Blog verleihen möchten. Besonders wichtig ist hierbei die Anzahl an Spalten – wobei unter ein-, zwei- oder dreispaltigen Themes ausgewählt werden kann) – die Position der Reiter, die horizontal auf einer oder mehreren Linien angeordnet sind, wie auch Farbe und Design. Obgleich sich einige Eigenschaften auch später noch auf Ihre Bedürfnisse anpassen lassen, sparen Sie sich viel Zeit und Mühe, wenn Sie bereits im Voraus die richtige Entscheidung treffen. In jedem Fall sollte Ihr Theme voll „widgetfähig“ sein, damit Sie in Ihrem Funktionsspielraum später nicht eingeschränkt sind. Dank sogenannter Widgets können Code-Schnipsel mühelos innerhalb der Sidebar positioniert werden.
2. Das Blog anmelden
Um Ihrem Blog eine bessere Sichtbarkeit zu verleihen, sollten Sie diesen bei den beliebtesten Suchmaschinen anmelden, zu denen in erster Linie Google, Yahoo und Bing zählen. Hierzu können zwei Methoden angewandt werden: die manuelle und die automatische Anmeldung. Bei der manuellen Anmeldung müssen Sie jede Anmeldeseite einzeln besuchen und die Informationen zu Ihrem Blog eingeben, wobei die automatische Anmeldung mit Hilfe einer Software erfolgt. Dennoch gilt die manuelle Alternative als die sicherste, wenn auch als die zeitaufwändigste.
3. Das Blog in Verzeichnisse eintragen
Eintragungen von Blogs in Blog-Verzeichnisse sind meist kostenlos. In entsprechenden Listen können Sie eine Beschreibung bekannter Verzeichnisse und ihrem jeweiligen Pagerank einsehen.
4. Das Blog verlinken
Sollten Sie mehrere Websites oder Blogs betreiben, liegt es nahe, diese (sofern themengleich) untereinander zu verlinken, um für Suchmaschinen relevante Backlinks zu generieren und den blogeigenen Traffic durch Besucher von Ihren anderen Internetpräsenzen zu erhöhen.
5. Die Blogroll
Erstellen Sie in der Sidebar Ihres Blogs eine sogenannte Blogroll, eine Liste mit Links zu anderen Online-Magazinen und Blogs. Verlinken Sie aber nur zu Blogs, die Sie auch wirklich empfehlen können und die ein identisches oder verwandtes Thema behandeln. Wenn Sie den Betreiber dieser Blogs mit einer kurzen E-Mail über Ihren Link informieren, wird sich dieser in der Regel wiederum mit einem Link zu Ihrem Blog bedanken, da beide Blogs auf diese Weise einen Backlink erhalten und sich vermutlich zusätzlicher Besucherströme erfreuen dürfen.
6. Kommentare schreiben
Machen Sie sich auch die Möglichkeit zunutze, auf themenverwandten Blogs Kommentare zu Artikeln zu hinterlassen. Hierzu müssen Sie grundsätzlich Ihren Namen und Ihre Websiteadresse angeben. Andere Leser müssen nun nurmehr auf Ihren Namen oder Ihr Bild klicken und werden sofort auf Ihr Blog weitergeleitet. Wenn Sie bereits selbst zu einem bestimmten Thema geschrieben haben, wird es Ihnen in der Regel auch kaum ein Administrator übel nehmen, wenn Sie zu Ende Ihres Kommentars (oder an einer passenden Textstelle) mit einem entsprechenden Hinweis auch auf Ihr eigenes Blog verlinken.
7. Der Newsletter
Ermöglichen Sie es Ihrem Leser, Ihren Newsletter zu abonnieren, den er bequem in sein Postfach erhält, sowie Ihre Posts oder Kommentare per RSS-Feed. So halten Sie Ihre Leser stets auf dem Laufenden und binden sie an sich.
8. Regelmäßig Artikel schreiben
Idealerweise sollten Sie mindestens drei Artikel pro Woche erstellen und diese auf mehrere Tage verteilt auf Ihrem Blog veröffentlichen. Dies trägt dazu bei, dass Ihr Blog regelmäßig aktualisiert und Ihre Leser nicht mit zu viel neuen Informationen überhäuft werden. Eine Aufteilung auf mehrere Tage kommt auch der Suchmaschinenoptimierung zugute. Selbstverständlich sollte sich Ihr Blog primär informativ zeigen und nicht als Werbefläche missbraucht werden.
9. Trackbacks und Pingbacks
Achten Sie beim Veröffentlichen eines Artikels darauf, dass Sie die Funktion „Erlaube Trackbacks und Pingbacks auf dieser Seite“ aktiviert haben, damit Sie und andere über in Ihrem Artikel gesetzte Links informiert werden.
10. Social Media
Nutzen Sie unbedingt die zahlreichen Social Media-Funktionen und binden Sie in Ihrem Artikel Buttons ein, mit denen Ihre Leser Ihnen bequem auf Plattformen wie Twitter, Facebook & Co. folgen können. Das Plugin „Follow Me“ fügt sich unauffällig im rechten oder linken Teil Ihres Blogs ein und kann auf mehrere Social Media-Plattformen gleichzeitig aufmerksam machen.
11. Bookmarks
In der Sidebar Ihres Blogs können Sie ein sichtbares Widgets einbetten, über das Ihre Leser Ihre Artikel direkt bookmarken können. Den Source-Code dieses Widgets erhalten Sie auf Sociallist.org. Direkt unterhalb jedes Artikels eingebundene Buttons wie die „Facebook Like Box“, „Google +“ oder „SexyBookmarks“ animieren den Leser dazu, Ihren Artikel mit Dritten über das persönliche Social Media-Profil des Lesers zu teilen.
12. Twitter & Facebook
Zuletzt können Sie Ihrem Blog noch einige nützliche Facebook- und Twitter-Applikationen hinzufügen, mit denen Sie Ihre Leser auf Ihre Facebook Fanpage oder Ihr Twitter-Profil einladen und Ihre aktuellen Posts und Tweets direkt auf Ihrem Blog einblenden können. Auf diese Weise können Sie auch auf Kurznachrichten aufmerksam machen, die nicht unbedingt in Form eines Artikels auf Ihrem Blog veröffentlichen werden sollen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Ihr Blog hierdurch permanent aktualisiert wird, was sich positiv auf Ihre Bewertung durch Suchmaschinen auswirkt.


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