Den heutigen Artikel hat unser Gastautor Herbert Potschka verfasst. Er beschreibt die wichtigsten Merkmale von Webseitenoptimierung.
Suchmaschinenoptimierung (SEO) hat das Ziel, die Position des eigenen Internet-Angebots bzw. der eigenen Homepage innerhalb der Ergebnisliste der Suchmaschine zu verbessern. Da die meisten Nutzer und potenziellen Auftraggeber lediglich Ergebnisse auf den ersten Seiten der Ergebnislisten anklicken, ist SEO Suchmaschinenoptimierung von essentieller wirtschaftlicher Bedeutung. Hierbei können Freelancer durch Optimierung und Nachdenken schon einige wesentliche Schritte selbst gehen. Dabei sollte man am besten schon bei der Erstellung der Homepage einige Punkte beachten.1.) Häufig genutzte Suchbegriffe und ein merkbarer Domainname helfen dabei
Als Freelancer ist es am besten, sich in die Sicht des Kunden hineinzudenken: Nach welchen Begriffen wird er suchen, wie häufig kommen die entsprechenden Begriffe in der eigenen Branche vor? Die wichtigsten dieser Keywords sollten deshalb auch in der Kopfzeile der Startseite und im Head-Element der Seiten vorkommen, die weiteren Suchbegriffe mit einer gewissen Mindestdichte auch im übrigen Text. Diese Optimierungen innerhalb des Internet-Angebotes werden als “On Page” Optimierungen gekennzeichnet. Damit wird Ihr Angebot überhaupt gefunden und bei geschickter Wahl der entsprechenden Keywords wird dieses Angebot gezielter und weiter vorne in den Ergebnislisten angezeigt. Ebenso sollte der Name der Domain gut gewählt sein. Möglichst einprägsam und kurz, so dass sich der Interessent oder Kunde auch daran erinnern kann. Zudem kann es sinnvoll sein, Hauptkeywords zu integrieren. Im Falle einer internationalen Präsenz sollten im Domainnamen alle Sonderzeichen vermieden werden, die es beispielsweise nur in der deutschen Sprache gibt.
2.) Text statt Graphik, kein Flash
Die meisten Suchmaschinen sind textlastig. Deshalb gibt es zwei Erfolgsfaktoren für eine gute Darstellung: Wichtige Begriffe und Texte sollten in maschinenlesbarer Form zur Verfügung stehen. Im Klartext: Versteckte Buchstaben wie beispielsweise bei den bekannten Captcha Feldern bringen keinen Mehrwert für Ihr Angebot. Texte die in Graphiken integriert wurden, zeitaufwändige Animationen insbesondere auf der Startseite und Flash kann die Suchmaschine nicht lesen und somit auch nicht in das Suchergebnis einfließen lassen.
3.) Kein Internet-Angebot ist von alleine erfolgreich
Für die Suchmaschinenoptimierung ist auch ein Eintrag in Web-Verzeichnissen und Branchenbüchern hilfreich. Im Internet-Zeitalter ist kein Angebot erfolgreich, das für sich alleine steht. Am besten sind diejenigen Verzeichnisse und Branchenstandards, bei denen Kunden Bewertungen abgeben können und damit Vertrauen kommunizieren können. Gut für die Suchmaschinenoptimierung ist auch die Verlinkung von Partner- und Kundenseiten auf Ihre Internetpräsenz. Sie können langjährige Kunden fragen, ob sie nicht einen Link auf Ihr Angebot setzen können. Dies ist eine Art Mundpropaganda bzw. Empfehlung in der modernen Form des Internet-Zeitalters. Sie können im Gegenzug auf das Angebot Ihres Kunden verweisen, aber in diesem Fall sollten Sie allerdings nicht von der gleichen Hompage zurück auf Ihren Kunden verlinken, da reziproker Linktausch von den Suchmaschinen nicht gut angesehen wird. Verlinken Sie wenn möglich von einer anderen Seite aus, die Sie als Nebenprojekt haben, zurück. Da Verlinkungen ihren positiven Einfluss erst nach einem gewissen Zeitraum entfalten, sollte die gegenseitige Verlinkung langfristig angelegt sein und nicht nur für ein paar Wochen. Wenn Sie zudem die Besucher noch durch interessante Inhalte auf Ihrem Angebot halten, dann steigt die Wertigkeit in der Suchmaschine. Seit einiger Zeit wertet nämlich Google einen nur sehr kurzen Besuch auf einer Webseite als negatives Kriterium.
Suchmaschinenoptimierung kann von jedem vorgenommen werden. Es muss aber auch ein wenig Zeit investiert werden, um danach ein gutes Ergebnis im Suchmaschinenranking zu erhalten.



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