Wann sollte man ein Angebot besser nicht annehmen?

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Auf der Suche nach einem passenden Dienstleister steht man als Kunde oft vor der Qual der Wahl.

Angebote ablehnen gruende

Welches Angebot ist das richtige?

Aus guten Gründen sollte man sich nicht nur einen, sondern gleich mehrere potentielle Dienstleister genau anschauen und Angebote einholen. Damit hat man einen guten Vergleich – nicht nur bezüglich der Kosten, sondern man sieht auch, wer sich bei dem Schreiben des Angebots Gedanken über das Projekt gemacht hat, wie sehr er sich schon vor dem Zuschlag um eine gute Zusammenarbeit bemüht und wie seriös der Dienstleister ist. Mit der Vielfalt kommt aber auch die schwere Entscheidung,  einen Dienstleister auswählen zu müssen und den anderen abzusagen. Hier kommt die Frage auf: Auf welcher Grundlage entscheide ich mich und wann sollte ich ein Angebot lieber nicht annehmen? In diesem Artikel wollen wir ein paar Anzeichen auflisten, bei denen man von einer Zusammenarbeit absehen sollte.

„Ich kann die Arbeit erledigen.“: Der Klassiker. Das Angebot besteht aus fünf Wörtern, in denen die Bereitschaft erklärt wird, das Projekt zu erledigen. Ein solcher Satz ist kein Angebot und man kann sich fast sicher sein, dass der Dienstleister sich noch mit keinem Gedanken dem Projekt gewidmet hat. Ein solcher Satz eignet sich eher für die Kommunikation vor dem Angebot, etwa in der Variante „Ich könnte das Projekt erledigen, bräuchte dazu aber noch mehr Informationen, um Ihnen ein adäquates Angebot zu erstellen.“ Hier zeigt sich der Dienstleister interessiert am Projekt und möchte ein gutes, durchdachtes Angebot erstellen. Kaum ein Dienstleister erstellt ein gutes Angebot, ohne nicht noch einmal vorher intensiv mit dem potentiellen Kunden gesprochen zu haben, um explizit auf dessen Wünsche eingehen zu können.

Außerdem sollte auch das Preis-Leistungsverhältnis beachtet werden. Im Angebot muss detailliert aufgelistet werden, welchen Preis der Dienstleister für welche Leistung veranschlagt. Ein guter Dienstleister hat seinen Preis, wuchern sollte aber auch niemand. Je mehr Angebote, desto besser kann man beurteilen, welcher Preis für die Arbeit angemessen ist. Von Vorteil ist auch, sich vorher schon einmal Informationen eingeholt zu haben, mit welchen Kosten man für sein Projekt rechnen muss und nicht die Angebote als einzige Referenz zu nehmen. Das könnte sich auch negativ auf die eigene Reputation als Kunde auswirken, denn ein guter Dienstleister investiert viel Zeit dafür, ein passendes Angebot zu erstellen und möchte somit nicht nur als Kostenüberblick dienen.

Zu guter Letzt ist auch das Bauchgefühl bei der Entscheidung nicht zu verachten, denn immerhin muss man, sobald man sich für ein Angebot entschieden hat, zumindest für die Zeit des Projekts mit dem Dienstleister zusammenarbeiten. Eine gute Arbeitsbeziehung hängt auch sehr davon ab, wie gut man miteinander auskommt. Der beste Dienstleister mit den meisten und besten Referenzen kann trotzdem nicht der richtige sein, wenn man das Gefühl hat, dass es zu Differenzen während der Zusammenarbeit kommen kann.

Es hängt also von mehreren Faktoren ab, für welchen Dienstleister man sich am Ende entscheidet und für welchen nicht. Trotzdem sollte man auch denjenigen eine kurze Mitteilung schreiben, deren Angebot man nicht angenommen hat und dies kurz begründen (außer vielleicht bei Angeboten, die aus fünf Wörtern bestehen). Das ist eine nette Geste und hält die Türen offen für eventuelle spätere Aufträge, wenn die Konstellation besser passt. Außerdem gibt sich jeder Dienstleister Mühe bei dem Aufsetzen von Angeboten und würde auch für spätere Aufträge gerne erfahren, warum es nicht geklappt hat. Bei dem Ablehnen von Angeboten sollte man darauf achten, zwar ehrlich seine Gründe zu nennen, den Dienstleister aber trotzdem nicht vor den Kopf zu stoßen.

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  • Pingback: Wie man ein Angebot ablehnt | twago Blog

  • http://www.webkalkulator.com Rudolf Bösiger

    Hallo

    Viele Website-Nachfrager sind bei der Auswahl des Dienstleisters überfordert. Vieles ist und bleibt undurchsichtig. Bis auf den Preis. Deshalb sollte man sich an ihm orienterien. Webangebote unterscheiden sich vielfach um das Mehrfache, das zeigt unsere Erhebung von Webbudgets (www.webkalkulator.com), was heisst, Projektanforderungen werden im Markt ganz unterschiedlich interpretiert. Wenn man weiss, welches Budget für den eigenen Auftritt angemessen ist, dann kann man die Angebote schon besser einordnen.