Frauen in die Wirtschaft – vom Mangel an Fachkräften

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Vereinbarkeit von Beruf und Familie beugt Fachkräftemangel vor

In Deutschland herrscht Fachkräftemangel. Nach Informationen des Handelsblatts werden der deutschen Wirtschaft im Jahre 2030 rund fünf Millionen qualifizierte Arbeitskräfte fehlen. Aus gesamtwirtschaftlicher Perspektive sind die Folgen verheerend, hemmen unbesetzte Arbeitsplätze letztlich die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes.

Die Stimmen aus Wirtschaft und Politik für eine schnellere und effizientere Lösung des Problems werden immer lauter. Von regulierter Einwanderung ausländischer Spezialisten, wie Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle sie forderte, bis hin zu besseren vorschulischen Bildungsangeboten,  finden sich allerlei Vorschläge. Alle Parteien betonen jedoch, wie wichtig es ist, vorab das Potential im eigenen Land zu nutzen.

Neben einer qualifizierten Aus- und Weiterbildung sollten vor allem die Bedingungen für Berufstätige verbessert werden. Insbesondere die Einbindung junger Frauen und Mütter muss gefördert werden. Frank –Jürgen Weise, Chef der Bundesagentur für Arbeit, sieht die Verantwortung bei den Unternehmen und fordert diese auf, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie stärker zu forcieren. Ein umfassendes Kinderbetreuungsangebot ist essentiell, um Frauen in die Berufstätigkeit zu führen, und sie langfristig dort zu halten. Die Kommunen können die Verantwortung nicht alleine stemmen, da ihnen das Geld dafür fehle, so Weise. Auch die Universitäten sind aufgefordert, mehr Frauen für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge zu begeistern.

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