Der Teufel steckt im Detail: kleine Dinge wie das eigene Firmenlogo fallen bei einer Unternehmensgründung daher schnell unter den Tisch.

Welches Logo passt?
Dabei vergisst man, wie signifikant wichtig dieses kleine Symbol als Teil der Corporate Identity, also der visuellen Präsentation des Unternehmens, ist: Es wird später auf den Visitenkarten erscheinen, im Briefkopf und in der Signatur stehen und bei jedem weiteren öffentlichen Auftritt ist es das erste, was einem potentiellen Kunden ins Auge sticht. Daher ist es besonders wichtig, die Identität und Firmenphilosophie des Unternehmens in dem eigenen Logo zu transportieren; es wird später das Aushängeschild und Widererkennungsmerkmal und prägt den optischen Auftritt gegenüber der Öffentlichkeit.
Logo: Was muss ich bei der Erstellung beachten?
Zuerst einmal braucht es einige Zeit, bis das Logo optimal auf das Unternehmen passt. Man sollte nicht aus Zeitdruck das erstbeste Angebot annehmen, damit macht man sich wahrscheinlich hinterher nur mehr Arbeit, da man viel zu viel nachdrücklich verändern muss.
Dann muss man sich seine Zielgruppe überlegen: Wen möchte ich erreichen? Verschiedene Zielgruppen wollen auch unterschiedlich angesprochen werden: Jugendliche spricht man zum Beispiel anders an als Erwachsene. Zusätzlich dazu muss man sich aber auch seiner eigenen Ziele bewusst sein: Wie möchte ich mich darstellen, mit welchen Assoziationen soll meine Firma verbunden werden? Ein Logo kann im besten Fall sehr positive emotionale Bindung an ein Unternehmen auslösen – Man denke an die Palme von Afri Cola oder den Bogen von NIKE.
Außerdem muss man auch an die Zukunft denken: Ein Logo sollte immer so konzipiert sein, dass es im Falle einer Expansion gut angepasst werden kann.
Es ist notwendig, dass man ein Firmenlogo oder sein Produktlogo so designen lässt, dass die Zielgruppen im Sinne des Unternehmens positiv beeinflusst werden. Folglich hat ein Logo mit relativ einfachen Inputs wie Format, Proportion, Kombination, Farben oder räumlicher Anordnung dafür zu bürgen, dass alle Vorgaben und Interessen auf Linie gebracht wurden. Bei der Zusammenstellung der Farben und Styles kann man sich wissenschaftlicher Forschungsergebnisse bedienen, um den Entscheidungsprozess zu vereinfachen.
Je mehr man sich schon im Vorhinein mit diesen Fragen auseinandersetzt, desto besser kann sich der Grafiker schon von Anfang an mit dem Auftrag auseinandersetzen, um dann individuelle Entwürfe speziell für das Unternehmen zu entwerfen. Je mehr er dabei über die Ziele und Ideen hinter dem Unternehmen erfährt, desto besser kann er arbeiten. Man muss den Logo-Designer also so gut wie möglich in alle Vorgaben, Hintergründe und Ziele einweihen, um befriedigende Ergebnisse zu erhalten.
Was muss ein Logo enthalten/transportieren
Identifikation Jeder muss beim Anblick des Logos sofort erkennen, um welches Produkt es sich handelt
Sympathie Ein Logo sollte ein positive Ausstrahlung vermitteln und eine emotionale Bindung schaffen
Schriftzug Wichtig ist hierbei, dass die Schrift das Logo nur untermalt – es sollte immer auch ohne die Schrift verständlich sein
Farbwahl Fast die schwierigste Wahl beim Logo-Design ist die Farbe, hier sollte man besondere Sorgfalt walten lassen
Universaler Einsatz Ein Logo sollte immer in den verschiedensten Medien funktionieren, auf Werbematerial genauso wie auf der Homepage oder der Visitenkarte
Reduzierung auf das Wesentliche Ein Logo sollte einfach gehalten werden. Je einfacher die Gestaltung, desto besser prägt es sich bei anderen Personen ein
Wachstum Ein Logo sollte so konzipiert sein, dass es jederzeit mit dem Unternehmen wachsen und angepasst werden kann
Corporate Identity: Warum sie auch für Kleinunternehmer von enormer Wichtigkeit ist
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