Die Zahl der registrierten Serviceanbieter auf twago steigt jeden Monat. Damit gibt es Konkurrenz unter den Serviceanbietern. Ein Projekt für sich zu gewinnen ist nicht immer einfach – auch wenn die Zahl der Projekte ebenso monatlich steigt. Beachtet man einige grundlegende Konzepte, so kann man als Dienstleister den nötigen Vorsprung gegenüber den Mitbewerbern haben.
Auf Vermittlungsplattformen, also auch auf twago, ist vieles wie im normalen, nicht-virtuellen Leben: man muss mit allen Mitteln den (potenziellen) Auftraggeber von sich überzeugen.

Um als Dienstleister mehr Projekte von Aufraggebern zu erhalten, muss sich von anderen Serviceanbietern unterscheiden

Um als Dienstleister mehr Projekte von Aufraggebern zu erhalten, muss sich von anderen Serviceanbietern unterscheiden
Profil des Dienstleisters auf twago
Das Profil sollte so detailliert und umfassend wie möglich sein. Auf twago kann man unter Profil verwalten genaue Angaben zum Leistungsangebot machen und weitere Details angeben. Je mehr und je besser die Felder ausgefüllt sind, desto besser kann sich der Auftraggeber ein Bild machen. Wichtig ist auch die Rubrik Expertise und Sprachen. Hier kann man jede Expertise bewerten und die Zahl der Jahre angeben, die man bereits an Erfahrung auf dem jeweiligen Gebiet hat. Je detaillierter man hier die Kenntnisse bewertet, umso besser kann sich der Auftraggeber ein Bild vom Dienstleister machen. Jedoch sollte man nicht übertreiben und alle möglichen Kenntnisse angeben. Die fünf wichtigsten und besten reichen in der Regel aus. Für Sprachkenntnisse kann man auch jeweils Bewertungen vergeben. Dies ist nicht nur für Übersetzer wichtig. Wenn sich beispielsweise ein Java-Programmierer aus Deutschland auf ein Projekt aus Frankreich bewirbt, wird in den meisten Fällen Englisch als Geschäftssprache zum Einsatz kommen. Der Auftraggeber wählt im Zweifelsfall den Dienstleister mit einer Angabe über den Wissensstand im Englischen gegenüber einem Dienstleister, der keine Sprachkenntnisse angegeben hat, obwohl dieser möglicherweise fließend Französisch spricht.
Referenzen von Serviceanbietern
Besonders wichtig im Profil sind die Referenzen. Bei einem direkten Gespräch zwischen Dienstleister und potenziellem Auftraggeber im Zuge einer Projektvergabe würde der Auftraggeber Referenzen verlangen. Diese kann man auch auf twago einfach liefern: Im Profil kann man unter Portfolio bisher geleistete Arbeit in Form von Screenshots bzw. Bilddateien hinterlegen. Jede Referenz kann man detailliert beschreiben und auch einen Referenzkontakt angeben. Einzelne Referenzen überprüft twago auf Anfrage gegen eine Gebühr und erhöht so einerseits die Professionalität für den Dienstleister und andererseits die Sicherheit für den Auftraggeber/Kunden. Je bunter, vielseitiger und umfassender ihr Portfolio mit Referenzen bestückt ist, desto höher ist die Möglichkeit, dass ein Auftraggeber das Projekt an den jeweiligen Dienstleister vergibt.
Neben den Referenzen kann man auch Lizenzen angeben. Ist man beispielsweise zertifizierter Magento-Entwickler, kann man das genau an dieser Stelle angeben.
Gebote für Projekte abgeben
Interessiert man sich als Dienstleister für ein bestimmtes Projektangebot und man entscheidet sich, ein Gebot abzugeben, kann man seine Chancen bedeutend erhöhen, wenn man die Hinweise beachtet, die wir bereits in einem früheren Artikel beschrieben haben. Hier noch einmal eine kurze Zusammenfassung.
Man sollte schnell sein. Häufig reizen Auftraggeber nicht die gesamte Bieterphase aus, sondern vergeben Aufträge sobald sie einen passenden Dienstleister gefunden haben. Projektausschreibungen sollte man ganz genau lesen. Dies wird manchmal vernachlässigt und es gibt Fragen, die in der Projektbeschreibung schon beantwortet sind – dies wirkt unprofessionell. Bei Fragen solle man zum Anbieter Kontakt aufnehmen, um nach Angebotsende nicht überrascht zu werden. Dafür kann man entweder die öffentlichen Kommentare nutzen oder direkt das Gebotsformular. Kreativität und Weiterdenken beeindruckt den Kunden. Wenn ein Dienstleister mit einem eigenen Vorschlag oder einer Alternativlösung kommt, ist dies ein deutlicher Vorteil und ein Zeichen, dass sich der Serviceanbieter mit dem Projekt auseinandergesetzt hat. Weiterhin sollte man seriös auftreten. Fragen gehören in vollständige Sätze, die Anrede darf nicht fehlen. Seriosität und Professionalität sollte sich auch durch das gesamte Profil ziehen. Letztendlich sollte man für die Angebotsabgabe ein realistisches Angebot berechnet haben. Probleme mit Zeit und Bezahlung während und nach der Projektphase wirken unprofessionell führen nur zu negativen Bewertungen.
Weiterbildung
Für Kunden ist es immer ein gutes Zeichen, wenn sich ein Dienstleister auf dem jeweiligen Gebiet weiterbildet. Zertifikate, Lizenzen und Referenzen sind Zeugnisse über besondere Kenntnisse und passen hervorragend in das eigene Portfolio bzw. ins Profil. Kunden wissen häufig über die neuesten Entwicklungen Bescheid und wollen diese umsetzen. Aktuelle Kenntnisse sind dann ein entscheidender Vorteil gegenüber den Wettbewerbern.
Vernetzung und öffentliche Profile von Serviceanbietern
Kunden recherchieren häufig auch außerhalb von twago und suchen Informationen zum Dienstleister. Serviceanbieter sollten also ihre öffentlich einsehbaren Profile und Webseiten immer auf dem aktuellsten Stand halten und auch hier seriös auftreten. Xing und Facebook sind häufig erste Anlaufstellen. Als Dienstleister sollte man auch nicht davor zurückschrecken, sich mit Kunden zu vernetzen. Die eigene Webseite ist auch ein hilfreiches Instrument. Hier hilft ein Link zum twago-Profil, einfach Kontakt herzustellen und das Portfolio einzusehen.
Fehlen in dem Artikel entscheidende Hinweise? In den Kommentaren sind wir für Anregung dankbar.
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