Social Media und Business – aus der heutigen Berufswelt kaum noch wegzudenken

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Schöne neue Netzwelt - Um nicht die berufliche Orientierung zu verlieren, sollte man sich besser vernetzen

Social Media und Business in Kombination wird immer beliebter. Kaum mehr ein Unternehmen, das nicht auf Facebook mit einer Fanpage vertreten ist oder eine Gruppe bei Xing hat.
Dabei können Unternehmen nicht nur die Chance auf einen zusätzlichen Kanal für die Unternehmenspräsentation nutzen, auch als Freiberufler und Selbstständiger sind Fanpages (ich bleibe mal bei der alten Bezeichnung, auch wenn man offiziell nur noch seine Sympathie für ein Produkt ausdrückt und sich nicht mehr als Fan bezeichnen muss) und Gruppen in Social Media durchaus von Nutzen, um sich zum Beispiel über neueste Entwicklungen in seiner Branche zu informieren oder auch bei Jobmöglichkeiten auf dem aktuellen Stand zu sein.

Welche Möglichkeiten, aber auch Gefahren Social Media bietet, haben wir hier kurz aufgelistet:

Facebook

Unternehmen haben durch die Generierung eigener Seiten die Möglichkeit, sich im Web stärker zu präsentieren und auch dem neuen Wunsch der User und Kunden zu Zeiten des Web 2.0 nachzukommen, eine direktere Beziehung zu seinen Kunden aufzubauen. Lufthansa zum Beispiel nutzte seinen Facebook Account während der Flugsperre durch den Vulkanausbruch kürzlich in Island, um Fluggäste über den aktuellen Stand der Situation zu informieren.

Freelancer hingegen haben die Möglichkeit, bestimmten Gruppen beizutreten und so über Aktivitäten in ihrer Branche informiert zu bleiben. So kann man in IT-spezifischen Gruppen über neue Trends auf dem Markt informiert werden oder sich als Freiberufler allgemein bei einer der Vermittlungsplattformen über Neuigkeiten auf dem Arbeitsmarkt erkundigen.

Twitter

Nach dem rasanten Wachstum der letzten Jahre scheint sich die Nutzerzahl bei twitter langsam auf einem Level zu halten. Dafür steigt laut einem Blogbericht auf Basic Thinking die aktive Nutzung der Plattform. Durchschnittlich 300 Follower hat ein Account demnach mittlerweile und auch die Frequenz der tweets hat sich deutlich erhöht.

Auch für Unternehmen wird twitter zunehmend interessanter. Kurze Statusupdate s über neue Angebote oder Änderungen im Betrieb können so gezielt und schnell verbreitet werden, durch die Möglichkeit zu direct messages wird auch hier dem Kunden eine zusätzliche Möglichkeit zur Kontaktaufnahme mit dem Unternehmen ermöglicht.

Freelancer können sich über twitter nicht nur vermarkten, sondern auch nach potentiellen Jobangeboten Ausschau halten. Manche Vermittlungsplattformen haben sogar eigene twitter Accounts für neue Projekte.

Xing

Der Klassiker, wenn es um Business im Internet geht. Xing richtet sich explizit an Geschäftsleute, hier kann man am besten berufliche Kontakte pflegen. Dementsprechend sind auch die Gruppen expliziter und eher an beruflichen Interessen orientiert.

Es gibt mittlerweile unendlich viele Wege, sich im Internet zu präsentieren und geschäftliche Verbindungen aufzubauen. Welcher für sein eigenes Geschäft der richtige ist, hängt von seiner Zielgruppe und seinen eigenen Anforderungen ab. Facebook richtet sich eher an junges, innovatives Publikum, hier muss man eine andere Sprache wählen als zum Beispiel bei Xing, wo man insgesamt sehr viel seriöser auftreten muss.

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