6 Tipps für ein erfolgreiches Projektangebot

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Vor kurzem haben wir Tipps für eine gute Ausschreibung eines Projektes auf Vermittlungsplattformen gegeben. Was aber muss man als Dienstleister beachten, um sich erfolgreich auf ein Projekt zu bewerben?

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Da man meist nicht der einzige ist, der sich auf ein neues Projekt bewirbt, gilt es hier besonders aus der Masse herauszustechen. Daher haben wir einige Tipps für eine erfolgreiche Angebotsausschreibung zusammengestellt.

  1. Seien Sie schnell: Kunden müssen die Bieterphase nicht bis zum Ende ausreizen. Sobald ein Dienstleister akquiriert ist, endet die Ausschreibung. Trotzdem muss auch auf die Qualität des Angebotes geachtet werden, wie die nächsten Punkte zeigen:
  2. Lesen: das hört sich vielleicht überflüssig an, aber das richtige Lesen einer Projektausschreibung erfordert viel Aufmerksamkeit. Aus einer guten Projektausschreibung lassen sich schon viele Anforderungen an die spätere Arbeit herausfiltern. So lässt sich schon vor dem Schreiben des Angebots erkennen, was der Kunde für Anforderungen an das Projekt stellt und ob es sich für Sie lohnt, sich Gedanken über ein Angebot zu machen.
  3. Kontakt herstellen: Wenn nach dem Lesen der Projektbeschreibung noch Fragen offen bleiben und Sie sich noch genauere Informationen wünschen – fragen Sie. Nehmen Sie Kontakt mit dem Kunden auf. Wenn Sie sich über eine Plattform bewerben ist die direkte Kontaktaufnahme zum Kunden zwar oft nicht möglich, man kann sich allerdings über Kommentare auf der Plattform über das Projekt austauschen. So können Sie das Angebot noch besser vorbereiten.
  4. Eigene Gedanken: Setzen Sie sich ausführlich mit dem Projekt auseinander, das heißt auch sich Gedanken über die beste Umsetzung zu machen. Auch wenn der Kunde eventuell schon Vorschläge und Vorstellungen darüber hat, sind Sie der Experte und können vielleicht noch bessere Ansätze finden. Dazu müssen Sie sich auch in die Lage des Kunden versetzen: Was möchte der Kunde? Wozu braucht er das? Wenn solche Fragen noch nicht aus der Ausschreibung ersichtlich sind, fragen Sie – so sieht der Kunde, dass Sie ernsthaftes Interesse an der Durchführung des Projektes haben und gewinnt vertrauen, denn auch für ihn ist es ein völlig neues Arbeitsverhältnis.
  5. Vermitteln Sie Qualität: Achten Sie auf ein seriöses Auftreten. Denken Sie immer daran, dass auch der Kunde Sie noch nicht kennt und sich somit bei der Beurteilung auf Ihr Erscheinungsbild im Internet verlassen muss. Gute Referenzen, ein angemessenes Portfolio und Authentizität vermitteln Kompetenz. Seien Sie daher unter anderem vorsichtig mit allzu fantasievollen Benutzernamen, wenn Sie mit Vermittlungsplattformen arbeiten. Es kann schnell der Verdacht entstehen, Sie hätten etwas zu verbergen oder nähmen die Arbeit nicht ernst.
  6. Preis und Zeit: Nachdem Sie genügend Informationen über das Projekt eingeholt und sich umfassend damit beschäftigt haben, überlegen Sie genau, welche Anforderungen das Projekt erfordert und wie viel Zeit Sie für die Bearbeitung benötigen. Anschließend überlegen Sie, wie hoch die Bezahlung ausfallen soll. Denken Sie daran, dass Qualität ihren Preis hat – aber der sollte auch nicht zu hoch sein. Versuchen Sie, das beste Preis-Leistungsverhältnis zu finden. Selten werden die günstigsten Angebote ausgewählt, aber auch von zu unrealistisch hohen Preisvorstellungen sollten Sie absehen, denn im Endeffekt geht es darum, ein gutes Arbeitsverhältnis zu schaffen. Je besser der Kunde sich verstanden fühlt, desto eher wird er sich auch bei weiteren Projekten an Sie wenden.

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