Endlich: der Frühling kommt

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Er kommt in großen Sprüngen: der Frühling

Morgen ist es soweit – Frühlingsbeginn. Gestern war es ja hier in Berlin schon mal richtig schönes Wetter: die Sonne kam das ein oder andere mal heraus, die Vögel zwitscherten ein fröhliches Lied und irgendwie war die generelle Stimmung doch irgendwie aufgeheitert. Und all das kam genau richtig zum Frühlingsanfang. Dabei gibt es verschiedene Frühlingsanfänge:

  • Der astronomische Frühlingsanfang ist immer zur Tag-Nacht-Gleiche und fällt auf der Nordhalbkugel meist auf den 20. oder 21. März. Der Frühling geht bis zur Sommersonnenwende, also dem Sommeranfang am 20. oder 21. Juni.
  • Der meteorologische Frühlingsanfang ist immer der 1. März. Dies wurde von der WMO (World Meteorological Organisation) festgelegt. Der Frühling umfasst meteorologisch gesehen die Monate März, April und Mai, am 1. Juni ist meteorologisch dann Sommeranfang.
  • Phänologischer Frühlingsbeginn ist der Zeitpunkt, wenn die Schneeglöckchen beginnen zu blühen – und ich habe sogar schon einige gesehen. Der Frühling kommt also definitiv. Der phänologische Frühling umfasst mehrere Phasen, die sich an weiteren Blühzeiten orientieren.

Die lange Zeit der kurzen Tage ist nun endlich bald vorbei und die Natur erwacht. Und damit kommt auch wieder mehr Leben auf die Straßen und die Cafés können ihre Tische und Stühle wieder herausstellen. Aber mit dem Frühling kommt auch der Frühjahrsputz. Durch die neu gewonnene Energie, die die längeren Tage mit sich bringen, sollte der Frühjahrsputz eigentlich keine große Hürde darstellen. Ein bisschen im Voraus geplant, ist das wichtigste schnell erledigt.

Der Frühling ist auch immer die Zeit der Frühlingsgefühle. Aber gibt es diese eigentlich wirklich? Wissenschaftlich bewiesen ist diesbezüglich nämlich nicht viel. Bei Naturvölkern steigert sich durch die steigende Lichtintensität das allgemeine Befinden. Leider funktioniert dies in unserem Kulturkreis nicht, da wir ständig Kunstlicht ausgesetzt sind. Eine vermeintliche Hormonausschüttung ist ebenso nicht wissenschaftlich bestätigt. Das Interesse am anderen Geschlecht kommt wahrscheinlich eher dadurch, dass die dicken Winterjacken durch leichtere Bekleidung getauscht werden. Frühling kann auch zur Frühjahrsdepression führen, die ein Überbleibsel des im Winter stärker vorhandenen Schlafhormons ist.

Nun ist er also fast da, der Frühling. Und mit ihm wieder die Gelegenheit draußen mehr zu machen, radfahren, joggen oder andere sportliche Aktivitäten. Für romantische Zeitgenossen gibt es ja auch die vielen schönen Frühlingsgedichte.

Quellen: Wikipedia, garten blog

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