10 Tipps, wie man als Freelancer im Netz bekannt wird

Veröffentlicht am 15.01.2014 von team twago

Freelancer online

Um als Freelancer von sich reden zu machen, bedarf es im Zeitalter des Internets einiger Kniffe.

Die Anzahl an Freelancern nimmt zu und aus diesem Grund wird es immer schwieriger, sich gegen Konkurrenten im Netz durchzusetzen. Mit einigen Tipps und Tricks kann es Ihnen jedoch gelingen, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.  Steffen Jung verrät Ihnen mithilfe der folgenden zehn Regeln, wie Sie im Internet an Bekanntheit gewinnen.

1. Die eigene Website ist das A und O

Wenn Sie sich im Netz einen Namen machen möchten, dann ist eine eigene Homepage unabdingbar. Diese sollte selbstverständlich eng mit Ihrer Branche und den angebotenen Dienstleistungen verknüpft sein. Wählen Sie ein einladendes Design mit knackigen Texten aus, die zum Weiterlesen und möglicherweise zum Buchen Ihrer Dienstleistungen animieren. Setzen Sie Ihren Fokus auch auf mobile Endgeräte, da diese immer mehr an Bedeutung gewinnen. Konzipieren Sie deshalb unbedingt eine mobile Ansicht Ihrer Website und genießen Sie so beispielsweise Vorteile von Nutzern, die gerade unterwegs sind und dringend nach einer Dienstleistung in ihrer Nähe suchen.

2. Suchmaschinenoptimierung für angebotene Dienstleistungen

Auch bei der eigenen Homepage und den angebotenen Dienstleistungen dreht sich alles um die Suchmaschinenoptimierung und damit um ein möglichst gutes Ranking im Netz. Achten Sie deshalb darauf, dass Sie Ihre Homepage stets als laufenden Prozess betrachten, der niemals abgeschlossen ist. Überprüfen Sie Ihre Seite regelmäßig und planen Sie die Zeit, die Sie für das Monitoring benötigen, fest in Ihren Arbeitsalltag ein. Kontrollieren Sie in gleichmäßigen Abständen, wie gut das Ranking Ihrer Page bei Google und anderen relevanten Suchmaschinen ist und optimieren Sie die Platzierung gegebenenfalls durch frischen und mit wesentlichen Keywords versehenen Content.

3. Social Media: Präsentieren Sie sich und Ihre Dienstleistungen

Die Präsenz auf Social Media Plattformen ist ebenfalls essentiell und Sie sind gut damit beraten, sich bei den Communities, die zu Ihrer Branche passen, anzumelden. Besonders die Profile bei Facebook und Twitter sind bedeutend, wenn es um die Verbreitung der Inhalte sowie den Austausch mit potenziellen Kunden beziehungsweise dem festen Kundenstamm geht. Wägen Sie darüber hinaus aber auch ab, welche Portale für Ihre Berufssparte noch infrage kommen und nutzen Sie beispielsweise als Grafiker, Designer oder Fotograf auch Plattformen wie Instagram. Informieren Sie Kunden und andere Nutzer über Neuigkeiten, teilen Sie relevante Informationen und bleiben Sie so im ständigen Austausch mit der Community.

4. Präsenz in den Fachmedien

Neben der eigenständigen Verbreitung von Inhalten auf Social Media Plattformen, sind auch Multiplikatoren gefragt. Wenden Sie sich direkt an die Presse und publizieren Sie Annoncen und Fachbeiträge in den Medien. Wählen Sie hierfür am besten Fachmedien aus und machen Sie sich so als Experte Ihrer Branche einen Namen. Dies bietet Ihnen den Vorteil, neue Kunden anzusprechen, Interesse in Fachkreisen zu wecken und gleichzeitig ein Bild von Ihnen und Ihren Dienstleistungen in den Medien zu formen. Denken Sie hierbei jedoch stets an den echten Mehrwert und versuchen Sie keinesfalls, möglichst häufig zu veröffentlichen. Hierbei gilt: Qualität steht vor Quantität und zahlt sich auf Dauer aus.

5. Personal Branding und Personal Marketing

Selbst dann, wenn es gut läuft, sollten Sie niemals auf Marketing verzichten und Ihre Bekanntheit stattdessen weiter ausbauen. Viele Freelancer begehen den Fehler und pausieren mit der Verbreitung Ihrer eigenen Marke, weil sie glauben, die Aufträge stagnieren nicht. Doch in den meisten Fällen kommt es dazu und wenn es ganz schlecht läuft, haben bereits andere Freelancer ihre Webseiten so weit optimiert, dass sie beispielsweise bei der Suchmaschinenoptimierung an Ihnen vorbeiziehen. Achten Sie außerdem auf personenbezogenes Marketing und streuen Sie relevante Inhalte zielgruppenorientiert und breit in Fachkreisen, statt hohe finanzielle Mittel in unspezifisches Marketing zu investieren.

6. Bloggen bietet Ihnen zahlreiche Vorteile

Bei der Mehrheit aller Freelancer bietet sich das Bloggen an und bietet zahlreiche Vorzüge, zum Beispiel den Aufbau eines Netzwerks, den Ausbau der eigenen Fähigkeiten und das Zeigen von Präsenz. Darüber hinaus stellen Sie relevante Inhalte für Nutzer kostenfrei zur Verfügung. Auf diese Weise können Sie Ihr Expertenwissen unter Beweis stellen und mit immer neuem Content potenzielle Neukunden von sich überzeugen. Um von einer höheren Vernetzung zu profitieren, lohnt es sich, nach und nach Backlinks auf befreundeten Blogs zu platzieren und in Foren der Branche aktiv zu sein.

7. Vernetzen und vernetzt bleiben ist wichtig

Wenn Sie sich einmal ein Netzwerk aufgebaut haben, gilt es, dieses auch zu pflegen. Überlegen Sie, ob sich ein eigener Newsletter lohnt und treten Sie unbedingt in regelmäßigen Kontakt mit Ihren Kunden. Es lohnt sich sehr, treue Kunden um Empfehlungen zu bitten, die Sie dann auf Ihrer Homepage platzieren können. Denken Sie außerdem daran, Ihre wichtigsten Kunden gesondert zu behandeln und ihnen Vorteile zu verschaffen. Gestalten Sie die Zusammenarbeit darüber hinaus stets einfach, unkompliziert und im Interesse beider Parteien.

8. YouTube & Co.: Videos auf dem Vormarsch

Die Nutzung des Internets verleitet dazu, kurze und knackige Texte zu lesen – besonders dann, wenn die Webseiten über mobile Endgeräte aufgerufen werden. Verfassen Sie deshalb kurze, aber nicht zu kurze Texte und ergänzen Sie die Artikel immer dann, wenn es passt, um bewegte Bilder. Hier lohnt sich in einigen Fällen vielleicht ein YouTube-Account, das Einbinden einzelner selbstgedrehter Videos oder das Unterbringen von Animationen. Stimmen Sie dies individuell auf Ihre Zielgruppe, die Inhalte und die Branche ab.

9. Die Bedeutung von Branchenverzeichnissen und Berufsportalen

Zeigen Sie auch bei Branchenverzeichnissen und innerhalb von Berufsportalen wie Xing Präsenz, indem Sie einen Eintrag beziehungsweise ein Profil erstellen. So ist für Interessenten leicht ersichtlich, wo Ihre Stärken liegen, was Sie anbieten und wer hinter den Dienstleistungen steckt. Außerdem profitieren Sie von einer hohen Vernetzung und sichern sich auf diese Weise möglicherweise gleich neue Aufträge.

10. Bringen Sie Ihre Persönlichkeit ein

Um die eigene Marke zu formen, bedarf es besonders viel Zeit, Geduld, Ideen- und Facettenreichtum. Außerdem ist auch Ihre Persönlichkeit entscheidend, denn so schaffen Sie ein unverkennbares Alleinstellungsmerkmal. Seien Sie erreichbar, zeigen Sie Ehrgeiz und Zuverlässigkeit. Auch Entschlossenheit und der Glaube an die eigene Marke treibt Sie im Netz voran und verschafft Ihnen einen festen Platz unter den zahlreichen Freelancern.

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Steffen Jung ist Geschäftsführer von gravima GmbH bei Stuttgart. Die Internetagentur berät und unterstützt kleinere und mittlere Unternehmen dabei, wie man im Internet mit den richtigen Lösungen und Internet Marketing Strategien große Gravitation, sprich Anziehungskraft, auf seine Zielgruppe erzeugen kann. In seiner täglichen Arbeit beschäftigt sich Steffen Jung mit den neuesten Trends und Entwicklungen im Internetbereich.

 

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