10 Gründe warum Projekte scheitern

Veröffentlicht am 10.03.2016 von Matthias Dittrich
Warum gibt es nach vielen Projekten so lange Gesichter?

Warum gibt es nach vielen Projekten so lange Gesichter?

Einfach nur „dumm gelaufen“ oder begründet gescheitert? Wenn ein Projekt nicht erfolgreich realisiert werden konnte, sollten unbedingt die Gründe analysiert werden. In den meisten Fällen lassen sich Probleme bereits im Vorfeld erkennen und entsprechend gegensteuern. Hier kommen die Top 10 oder besser gesagt die „Flop 10“ der Hauptursachen für gescheiterte Projekte.

10. Zu hohe technische Anforderungen

Hierbei handelt es sich um so genannte „harte Faktoren“, die von Anfang an feststehen und mit denen umgegangen werden muss. Daher ist Punkt 10 vermeidbar. Tipp: Besprechen Sie die technischen Anforderungen im Vorfeld klar mit allen relevanten Akteuren!

9. Mangelndes Stakeholder-Management

Der Begriff „Stakeholder Management“ stammt aus dem Englischen und bezeichnet das Umgehen mit den unterschiedlichen Interessengruppen bei einem Projekt. Werden diese nicht rechtzeitig in Einklang gebracht, stellt sich schnell Unzufriedenheit ein. Im schlimmsten Fall scheitert das Projekt, weil nicht ausreichend auf die einzelnen Beteiligten eingegangen wurde. Tipp: Klare und offene Kommunikation mit den relevanten Ansprechpartnern aller Abteilungen.

8. Fehlende Erfahrung in der Projektleitung

Ein ähnliches Problem liegt dann vor, wenn die Projektleitung unerfahren agiert. Gelegentlich lassen sich solche Defizite durch flache Hierarchien und verstärkte Zusammenarbeit überwinden – gelegentlich auch nicht.

7. Unzureichende Projektplanung

Dass ein Projekt minutiös geplant werden sollte, sollte eigentlich zum „Kleinen Einmaleins für Projektmanager“ gehören. Studien zeigen jedoch, dass in diesem Bereich offensichtlich nicht jeder Projektmanager seine Hausaufgaben macht.

6. Fehlen von Methodik im Projektmanagement

Projektmanagement funktioniert nicht spontan, sondern am besten methodisch. Befragungen unter Projektmanagern deuten darauf hin, dass rund acht Prozent aller Projekte am Fehlen der Methodik scheitern. Das Scheitern kann unterschiedliche Ursachen haben, die nicht immer in den agierenden Personen zu suchen sind.

5. Fehlendes Commitment und fehlende Unterstützung durch die Führungsetage

Was nutzen das beste Projektmanagement und das beste Team, wenn die Entscheider nicht mitziehen? Sobald sich das Top-Management einem Projekt verweigert oder nicht mit ausreichendem Engagement zur Sache geht, stehen die Chancen meist schlecht. Schließlich muss irgendjemand am Ende die Entscheidungen treffen und die Verantwortung übernehmen.

4. Fehlende Qualifikation der Mitarbeiter

Wo professionelle Arbeit gefragt ist, sollten auch nur Profis ans Werk gehen. Ist dies nicht der Fall, so steht ein Projekt unter einem schlechten Stern. Der Mangel an qualifizierten Mitarbeitern bringt es auf rund zehn Prozent der Nennungen. Tipp: Experten als Freelancer engagieren – gleich hier bei twago!

Die drei top Gründe drehen sich um den „Faktor Mensch“ und ließen sich bei genauem Hinsehen leicht eliminieren.

kommunikation-bei-gescheiterten-projekten3. Politik, Bereichsegoismen und Kompetenzgerangel

Wer nicht möchte, dass etwas gelingt, der blockiert kurzerhand die Ergebnisse. Warum das so ist? Weil immer noch Mitarbeiter existieren, die nicht über den eigenen Tellerrand blicken. Und damit auch nicht bereit sind, auf eigene Vorteile zu verzichten.

2. Anforderungen und Ziele unklar

Worum geht es hier eigentlich? Diese Frage mag provokativ klingen, wird in der bereits erwähnten Befragung allerdings in zwölf Prozent der gescheiterten Projekte gestellt. Aus diesem Grund sollten die Anforderungen und Ziele vor dem Start eines Projekts klar definiert und kontinuierlich überwacht werden. Wie wäre es beispielsweise mit einem Pflichtenheft?

1. Schlechte Kommunikation

Sdscqczrwsdcömnwm, snhcmascj! Sie verstehen nur Bahnhof? Dann liegt das an der schlechten Kommunikation, der Nummer eins unter den Projekt-Killern. Der Dichter Christian Morgenstern sagte einmal: Alles, im Kleinen und Großen, beruht auf Weitersagen. Wenn nun auch noch das Zuhören hinzu kommt, dann klappt es auch mit dem Projekt.

 

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Bilder v. Flickr: John Benson, angeline veeneman

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