Skip to content

12 Tipps für den Businessplan

2010 Juli 28

Eigentlich braucht ihn jeder: den Businessplan. Egal, ob man als Freiberufler nebenbei für Kunden ein Logo entwirft oder ob man sich mit ein paar Mitarbeitern selbstständig macht und eine Software-Schmiede gründet: Ein Plan hinter dem, was man macht, sollte auf jeden Fall existieren.

Der Businessplan - ein Schlüssel zum Erfolg

Aber nicht jeder Businessplan muss gleich umfangreich sein. Wichtig ist, dass der Leser versteht, um was es bei dem Unternehmen geht. Ein Businessplan hat dementsprechend feste Bestandteile. Im Folgenden sollen die 12 Hauptbestandteile vorgestellt werden.

1. Zusammenfassung / Executive Summary

Die Executive Summary ist die Zusammenfassung des gesamten Businessplans. Sie kann deshalb eigentlich erst am Ende erstellt werden, wenn der Businessplan fertig ist. Sie gibt einen kurzen Überblick über die grundsätzlichen Inhalte des Plans. Das Wichtigste sollte schnell erfassbar sein.

2. Gründer(-team) und Unternehmensführung

Ein wichtiger Bestandteil des Businessplans ist die Vorstellung des/der Gründer(s). Wichtig ist die Begründung, warum gerade die Person die richtige ist, die Idee hinter dem Unternehmen zum Erfolg zu führen. Man sollte zwischen fachlichen und unternehmerischen Qualifikationen unterscheiden, also zwischen Ausbildung, Berufserfahrung und Führungserfahrung, Teamfähigkeit.

3. Produkt bzw. Dienstleistung

Das Produkt (oder die Dienstleistung) sind das Herzstück des Unternehmens. Im Businessplan sollten Eigenschaften und Entwicklungsstufen gut aufgezeichnet sein. Was macht das Produkt so einzigartig, das sog. Alleinstellungsmerkmal? Die Beschreibung sollte so verständlich sein, dass auch ein Laie versteht, um was es sich genau handelt. Es müssen die Fragen geklärt werden: Was soll geleistet werden? Dies beinhaltet auch die kurz- und langfristigen Ziele, wie sich das Produkt weiterentwickeln soll. Sollten aufwändige Produkte erstellt werden, sind die einzelnen Produktionsschritte natürlich wichtig. Ist ein Produkt neu oder ungewöhnlich, sollte die Funktionsweise nicht zu knapp ausfallen.

4. Markt und Branche

Ein guter Gründer muss auch ein gutes Gespür für den Markt und die Konkurrenz haben. Wenn man sich nur um sich selbst dreht, kommt man nicht weit. Eine Marktanalyse ist also unumgänglich. Man sollte nicht nur wissen wer die Wettbewerber sind, sondern natürlich auch gut über die Kunden Bescheid wissen. Einfachstes Mittel dafür: eigene Umfragen oder Fragen an Unternehmen der Branche. Es gibt für fast alle Branchen aktuelle Untersuchungen, häufig kann man diese auch bei Banken erhalten oder entsprechende Abschlussarbeiten an Universitäten einsehen. Im Businessplan sollte dann erkenntlich sein, wie sich das eigene Unternehmen im Verhältnis zur Branche entwickeln soll. Die Konkurrenz ist meist schnell herausgefunden: Google-Suche, Gelbe Seiten, in Foren, Experten der Kammern. Im Zusammenhang mit der Marktsituation steht auch die Standortwahl. Internetunternehmen oder Freiberufler/Selbstständige, die von zuhause aus arbeiten, sind da glücklicherweise im Vorteil. Sie können von überall arbeiten oder dort, wo Lohn- und Mietkosten besonders gering sind. Sonst ist die Wahl abhängig von der Nähe zu Lieferanten und Kunden. Eventuell gibt es auch behördliche Auflagen. Wichtig ist für den Businessplan, dass die Wahl des Standorts die Kosten rechtfertigt.

5. Vertrieb und Marketing

Im Businessplan ist dies einer der umfangreichsten Punkte. Man kann Vertrieb und Marketing daher in Angebotsstrategie, Preisstrategie, Vertriebsstrategie und Werbestrategie aufteilen.

Das Angebot des Produkts ist sehr entscheidend und ist eine gute Stellschraube, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Man sollte im Businessplan gut hervorheben, was der Unterschied zur Konkurrenz ist und was generell das Besondere ist. Die zukünftige Strategie zur Weiterentwicklung darf auch nicht fehlen.

Bezüglich der Preisstrategie ist wichtig, welche gewählt wurde: Hoch- oder Niedrigpreis? Oder eine Schwellenpreisstrategie? Im Businessplan sollte ersichtlich sein, wie die Preisstrategie die Kostendeckung sicherstellt und gleichzeitig einen Unterschied zur Konkurrenz darstellt, deshalb dürfen die Vergleichspreise der Konkurrenz nicht fehlen. Der Preis muss wettbewerbsfähig sein; dies sollte im Businessplan gut ersichtlich sein. Es sollte auch nicht zu knapp aufgeführt werden, wie sich der Preis zusammen setzt, wo die Gewinnmarge liegt und was das Produkte demnach mindestens kosten muss.

Das Vertriebskonzept sollte als eine geschlossene Einheit ersichtlich sein. Es muss natürlich zum Produkt passen und dies sollte im Businessplan auch zu erkennen sein. Es sollten alle möglichen Vertriebswege, die gewählt wurden, begründet sein. Die, die nicht gewählt wurden, sollten auch mit einer entsprechenden, kurzen Begründung aufgeführt sein. Damit ist einfach ersichtlich, dass man sich Gedanken gemacht und die Vor- und Nachteile abgewägt hat.

Werbung ist wichtig, um das Produkt bekannt zu machen. Welche Strategie verfolgt werden soll und warum, gehört auch mit in den Businessplan.

Manche Produkte und häufig auch viele Dienstleistungen gewinnen auch durch gut überlegte PR-Strategien an Bekanntheit und Vertrauen. PR sollte nicht unterschätzt werden.

6. Mitarbeiter und Unternehmensorganisation

Man sollte im Businessplan die allgemeine Ausrichtung bezüglich Organisation begründen: Gibt es strenge Hierarchien oder eher Projektteams? Wo liegen Verantwortungen? Dementsprechend müssen auch die Auswahl der Mitarbeiter und das passende Beschäftigungsverhältnis erfolgen. Eventuell ist es besser, Teilzeitkräfte zu beschäftigen oder projektweise externe Experten hinzuziehen. Im Businessplan muss auch zu erkennen sein, wie sich die Mitarbeitersituation entwickeln soll. Mit Wachstum des Unternehmens ist eventuell auch ein Wachstum der Mitarbeiterbasis erforderlich. Oder man setzt gezielt darauf, keine Mitarbeiter einzustellen und verstärkt externe Dienstleister für einzelne Aufgaben oder Projekte zu beauftragen. Beispielsweise bietet sich dies bei der Buchhaltung an.

7. Rechtsform

In einem anderen Artikel werden wir demnächst darüber schreiben, welche Rechtsform sich für Gründer wann anbietet. Es lohnt sich also bald wieder vorbeizuschauen.

8. Chancen und Risiken

Die Risiken, aber auch die Chancen, sind die für Investoren, Kreditgeber und Banker interessantesten Teile des Businessplans. Risiken sind für solche Anspruchsgruppen natürlich ein heikles Thema. Wenn aber offen und verantwortungsbewusst damit umgegangen wird (und dies bspw. im Businessplan ersichtlich ist), sollte niemand damit ein Problem haben. Hilfreich und ehrlich sind dafür Worst- und Best-Case-Szenarien. Nicht fehlen dürfen natürlich die entsprechenden Zahlen.

9. Kapitalbedarf

Irgendwo muss das Startkapital ja herkommen. Niemand gründet mit Nichts. In den meisten Fällen reicht das Eigenkapital aber nicht aus. Deshalb sollte im Businessplan zu erkennen sein, welches Kapital wohin fließt und für welche Zwecke es genutzt wird. Wichtig ist auch die Reserve. Für Freiberufler oder Selbstständige, die kein Unternehmen gründen, müssen natürlich auch die persönlichen Bedürfnisse mit einkalkuliert sein. Laufende und geplante Kredite sollten nicht vergessen werden.

10. Finanzplan

Der Finanzplan ist möglicherweise der umfassendste Abschnitt im Businessplan. Denn wo welches Geld herkommt und wohin es anschließend fließt und für was verwendet wird, ist keine einfache Sache.

Ein Bestandteil des Finanzplans ist das Eigenkapital. Die eingebrachte Höhe sollte im Businessplan vermerkt sein, denn Banken schätzen es sehr, wenn Existenzgründerkredite auch mit Eigenkapital unterstützt werden.

Die Fremdmittel und deren Höhe und Verteilung ist wichtiger Teil des Finanzplans. Häufig erfolgt die Finanzierung durch verschiedene Kapitalgeber – Investoren oder Banken als Kreditgeber. Fremdmittel sind auch (öffentliche) Fördermittel. Werden derartige Unterstützungen in Anspruch genommen oder ist dies in Zukunft geplant, sollte dies im Businessplan enthalten sein.

Die sog. Liquiditätsvorschau zeigt die Zahlungsfähigkeit über einen geplanten Zeitraum an. Es gibt durchschnittliche Werte der Branche, an denen man sich orientieren kann. In diesem Zusammenhang sollte auch der geplante „Break Even“ genannt werden, der Zeitpunkt, zu dem an aus den roten in die schwarzen Zahlen rutscht. Die Überbrückung bis dahin sollte im Businessplan ersichtlich sein.

Die Rentabilitätsabrechnung bzw. die Ertragsvorschau zeigt an, mit welchem Produkt (falls es mehrere gibt) welche Kunden einen bestimmten Erlös bringen. Dies sind natürlich nur Schätzungen, aber es können fundierte Schätzungen sein. Die Plan-Gewinn-und-Verlustrechnung zeigt, wie sich das Kapital und die Werte erhöhen sollen. Die Umsätze der Umsatzplanung stehen dabei den Aufwänden aus dem Kapitalbedarfsplan gegenüber.

11. Andere Unterlagen

Den Businessplan sollte man mit anderen Unterlagen komplettieren, wie z.B. einem Lebenslauf, Gutachten oder Zeichnungen.

12. Das richtige Maß

Viele Businesspläne sind zu umfangreich, weil die Autoren, also die Gründer, denken, möglichst alles sehr umfangreich beschreiben zu müssen. Man sollte sich nicht in allgemeinen Floskeln verlieren, sondern konkrete Aussagen machen. Ein guter Trick ist das Gegen-lesen-lassen von fachfremden Freunden. Wenn diese alles verstehen, ist der Businessplan auf jeden Fall bezüglich der Wortwahl verständlich. Der Businessplan sollte im Grunde auch auswendig erzählt werden können; die Zahlen sollten im Schlaf sitzen. So klappt alles bei einer Präsentation und beim Besuch bei der Bank oder bei Investoren.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Richtig Gründen – was muss ich beachten?

Nicht immer die Lieblingsdisziplin aber unerlässlich – Buchhaltung für Gründer

6 Typische Fehler bei der Gründung

Der Kunde als unbekannte Größe

Teilen und weiterleiten:
  • Facebook
  • Twitter
  • MySpace
  • LinkedIn
  • PDF
  • del.icio.us
  • Digg
  • MisterWong.DE
  • Add to favorites
  • FriendFeed
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • Live
  • Netvibes
  • NewsVine
  • Posterous
  • Reddit
  • StumbleUpon
  • Technorati
  • Tumblr
  • Ping.fm
  • Propeller

Nicht immer die Lieblingsdisziplin aber unerlässlich – Buchhaltung für Gründer

2010 Juli 21
Themen:
von Robert

Ordnung ist das halbe Leben. Derartige Weisheiten gibt es einige. Und viele davon lassen sich auch in das Geschäftsleben übertragen. Beispielsweise wenn es um Buchhaltung geht. Denn Unternehmer, bzw. Freiberufler, die die Finanzen im Griff haben, haben meist das gesamte Geschäft im Griff.

Wer sein Unternehmen fest im Griff haben will, darf den Überblick über die Finanzen nicht verlieren

Im Grunde ist Buchführung sowieso unerlässlich, da sie schnell und unkompliziert über die finanzielle Situation des Unternehmens bzw. der Geschäfte aufklärt. Der Oberbegriff ist (betriebliches) Rechnungswesen, das sich aus den folgenden Teilen zusammensetzt:

  • Buchhaltung – Überblick über Einnahmen und Ausgaben
  • Liquiditätsplanung – Überblick über Schulden und Tilgung
  • betriebliche Statistik – welches sind die wichtigsten Kunden und welchen Anteil am Umsatz haben sie

Das Rechnungswesen

Wichtigste Informationsquelle für Gründer und Unternehmer ist das Rechnungswesen als Grundlage für tägliche bzw. regelmäßige Planungs- und Entscheidungsarbeit, wie Preisplanung oder Angebotserweiterung. Als wichtiger Bestandteil für das Rechnungswesen dient die Buchführung mit den Zahlen außerdem als Grundlage für Entscheidungen. Bedeutend ist in diesem Zusammenhang die Aktualität der Zahlen. Grundsätzlich kann man von der Buchhaltung folgende Informationen erlangen:

  • Forderungen bzw. Verbindlichkeiten mit Art und Höhe
  • Geschäftsentwicklung über einen bestimmten Zeitraum
  • Umsatzerlöse über einen Zeitraum
  • Decken sich Einnahmen und Ausgaben
  • welcher Kunde bringt welchen Umsatz
  • welche Ausgaben fallen wann an
  • fehlende Zahlungen für Rechnungen

Finanzamt, Banken & Co

Die Buchführung hat nicht nur intern finanzielle Relevanz. Wenn man als Gründer einen Kredit braucht, verlangen Banken immer Sicherheiten. Regelmäßige Zahlungseingänge sind solche Sicherheiten. Sie lassen sich sehr gut an den Zahlen der Buchführung erkennen. Hat man ein Unternehmen angemeldet, ergeben sich aus den Einnahmen und Ausgaben die abzugebenden Steuern der Gründer (z.B. Umsatzsteuer, Gewerbesteuer, Körperschaftssteuer, Einkommensteuer – je nach dem welche erhoben wird). Deshalb müssen die Daten immer nachvollziehbar bei Prüfung sein. Das heißt: Rechnungen und Belege aufheben. Sie werden für folgendes ausgewertet:

  • Umsatzsteuervoranmeldung (bei umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen)
  • Einnahmen- und Ausgabenrechnung (sog. einfache Buchführung)
  • Ermittlung des Vermögens, also die Bilanz

Die Pflicht der Buchführung

Es gibt Unternehmer und Gründer, die der sog. Buchführungspflicht unterliegen. Dies betrifft alle Kaufleute und mit Ausnahmen auch einige Nicht-Kaufleute. Kaufleute sind alle Unternehmer, die ein selbstständiges Handelsgewerbe betreiben. Es gibt Ausnahmen, z.B. Gründer und Unternehmer, die übersichtliche bzw. wenig komplexe Geschäftsbeziehungen haben (z.B. der Getränkeladen an der Ecke). Kreditverbundene Einkäufer und Kaufleute mit umfangreichen Ein- und Verkaufsverhalten kommen nicht um die Buchführung (z.B. jeder Lebensmittelhändler). Die typischen Rechtsformen sind OHG, KG und GmbH oder auch die AG.

Nicht-Kaufleute müssen trotzdem Buchführung betreiben wenn sie:

  • Gewinne über 50.000 € pro Geschäftsjahr erzielen
  • Umsätze von über 500.000 € pro Kalenderjahr verbuchen
  • ihre Personengesellschaften bzw. Einzelunternehmen freiwillig ins Handelsregister eintragen lassen

Generell von der Buchführungspflicht befreit sind alle anderen Nicht-Kaufleute, Betriebe der Land- und Forstwirtschaft und Freiberufler. Jedoch sollten Nichtbuchführungspflichtige die Buchführung nicht unterschätzen. Sie müssen Einnahmen und Ausgaben auch aufzeichnen.

Es gibt für die Verletzung der Buchführungspflicht keine direkten Strafen, aber finanzielle Belastungen sind dann der Normalfall. Beispielsweise gibt es Säumniszuschläge, falsche Schätzungen des Finanzamtes, die zur Besteuerung herangezogen werden oder Steuernachzahlungen.

Junge Unternehmen bzw. Gründer machen häufig alles selbst – auch die Buchführung. Das ist für den Anfang auch völlig richtig, da so Kosten gespart werden können. Jedoch sollte man später darüber nachdenken, die Buchführung von externen Dienstleistern erledigen zu lassen, also auszulagern. Das erhöht nicht nur die Objektivität und Professionalität der Buchführung, sondern spart auch Zeit. So können sich die Gründer besser um das eigentliche Geschäft kümmern, auch wenn die Verantwortlichkeit bei ihnen bleibt.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Gründer Sparmöglichkeiten: 6 Tipps, Ihre Kosten zu senken

6 typische Fehler bei der Gründung

Finanzen für Freiberufler

Teilen und weiterleiten:
  • Facebook
  • Twitter
  • MySpace
  • LinkedIn
  • PDF
  • del.icio.us
  • Digg
  • MisterWong.DE
  • Add to favorites
  • FriendFeed
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • Live
  • Netvibes
  • NewsVine
  • Posterous
  • Reddit
  • StumbleUpon
  • Technorati
  • Tumblr
  • Ping.fm
  • Propeller

Wie man seinen Auftritt im Web verbessert

2010 Juli 19
von Silvia

Die Website ist die virtuelle Visitenkarte einer Firma. Was Sie beachten sollten, wenn Sie eine eigene Homepage erstellen lassen und wie diese aussehen sollte, erklärt dieser Artikel.

Auffallen um jeden Preis mit der eigenen Website

Wer unternehmerischen Erfolg haben will, muss eine Vielzahl an Faktoren berücksichtigen. Neben den Basics, wie einem ausgefeilten Zeit- und Finanzplan, hat der Internetauftritt eine hohe Bedeutung, um erfolgreich im Geschäft zu sein. So zum Beispiel die Gestaltung der eigenen Homepage.  Es ist jedoch nicht damit getan, lediglich im World Wide Web präsent zu sein. Heutige User sind anspruchsvoll und so muss Ihre Website den Ansprüchen Ihrer Kunden gerecht werden. „Accessibility“ und „Usability“ lauten die Schlagwörter, die Ihnen zu einer kundenfreundlichen und damit erfolgreichen Homepage verhelfen.

Accessibility bedeutet „Zugänglichkeit“ und ist ein Prinzip, auf das man beim Erstellen der Website achten sollte. Doch was heißt das genau? Die Website soll sowohl Suchmaschinen- als auch Browserfreundlich sein. Suchmaschinen soll ermöglicht werden, den gesamten Inhalt in den Suchmaschinen-Index aufzunehmen und nach relevanten Suchbegriffen zu durchsuchen. Zugleich müssen Browser den Inhalt ohne technische Störungen wiedergeben können. Eine gute Website präsentiert sich so, dass jeder Besucher sich voll und ganz auf ihren Inhalt konzentrieren kann, ohne dabei von technischen Widrigkeiten abgelenkt zu werden. Denn der typische Surfer ist ungeduldig. Er hat keine Zeit, minutenlang auf den Seitenaufbau zu warten, und er hat auch keine Lust, seinen Browser zu wechseln oder ein Plug-In zu installieren. Wenn Ihre Website nicht richtig funktioniert, geht er eben zur nächsten – die ja nur wenige Mausklicks entfernt liegt.

Mit Usability bezeichnet man allgemeinhin die Benutzerfreundlichkeit einer Seite. Dazu zählen neben technischen Aspekten, wie beispielsweise kurze Ladezeiten, auch die inhaltliche Gestaltung der Homepage. Ohne verwertbaren Inhalt, der den Usern deutlichen Mehrwert bringt, ist die schönste und aufwendigste grafische Darstellung nutzlos. Man muss immer im Auge behalten, dass eine Homepage der Informationsgewinnung dient. Gemäß diesem Prinzip sollten Sie Ihre Seite auch aufbauen. Versetzen Sie sich in die Position Ihrer Kunden und gestalten Sie aus dieser Perspektive Ihre Website.

Im Folgenden haben wir sieben Tipps für das Design Ihrer Webseite zusammengestellt:

1. Nomen est Omen

Der Name der Domain soll das widerspiegeln, was man auf dieser letztlich auch finden kann. Fühlt sich der Besucher fehlgeleitet, wird er Ihre Seite nicht wieder aufsuchen. Im schlimmsten Fall müssen Sie mit negativer Bewertung rechnen.

2. Der erste Eindruck zählt

Zu lange Ladezeiten oder umständliche Flash-Intros wirken abschreckend. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Kunden wenig Zeit damit verlieren, die für sie relevanten Inhalte zu erreichen. Komprimieren Sie Grafiken und meiden Sie unnötige Inhalte.

3. Der Kunde ist König

Der User muss in der Lage sein, innerhalb weniger Minuten die Navigation Ihrer Seite zu verstehen, ansonsten resigniert er und verlässt diese entnervt. Achten Sie auf eine gute und logisch konzipierte Struktur, agieren Sie dabei immer aus Sicht Ihrer Zielgruppe. Um die Menübedienung zu erleichtern, sollte auf jeder Seite ein „Back to Homepage Link“ integriert sein. Dadurch spart der User viel Zeit und gelangt schnell und unkompliziert an die gewünschte Stelle.

4. Mehr als nur Schein

Das Layout einer Seite ist ebenfalls wichtig und trägt zur leichteren Navigation bei. Je professioneller Ihre Website gestaltet ist, desto höher ist die Kundenbindung. Achten Sie auf eine unaufdringliche und angenehme Farbgestaltung und überladen Sie Ihre Seite nicht. Wählen Sie eine gut lesbare Schriftart und -größe aus, um das „Surfen“ für den User so angenehm wie möglich zu gestalten.

5. Immer passend

Mittlerweile sind zahlreiche verschiedene Internetbrowser auf dem Markt. Stellen Sie unbedingt sicher, dass Ihre Homepage auf allen Browsern läuft, ohne unnötige Ladezeiten oder Fehler.

6. Be up do date

Der Besuch einer Homepage dient immer der Informationsgewinnung, der User will sich über bestimmte Inhalte auf den neuesten Stand bringen. Somit ist es zwingend notwendig, Aktualität zu gewährleisten. Veraltete Inhalte oder tote Links sollten Sie auf Ihrer Seite unbedingt meiden, sonst hat Ihre Seite keinen Nutzen und wird nicht mehr aufgesucht.

7. Das große Ganze

Ihre Website dient dazu, mit potentiellen Kunden in Dialog zu treten und eine langfristige Kundenbindung aufzubauen. Die firmeneigene Homepage ist eine virtuelle Visitenkarte. Achten Sie daher auf ein einheitliches Marketing. Die anfangs gewählte Corporate Identity sollte sich auch auf Ihrer Website wiederfinden.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

4 Tipps: Die eigene Website SEO-tauglich machen

Welchen Namen soll das Kind denn haben?

Teilen und weiterleiten:
  • Facebook
  • Twitter
  • MySpace
  • LinkedIn
  • PDF
  • del.icio.us
  • Digg
  • MisterWong.DE
  • Add to favorites
  • FriendFeed
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • Live
  • Netvibes
  • NewsVine
  • Posterous
  • Reddit
  • StumbleUpon
  • Technorati
  • Tumblr
  • Ping.fm
  • Propeller

Die 10 twago-Tipps gegen die Hitze

2010 Juli 12
von Robert

Der Sprung ins kühle Nass - eine Alternative der Hitze Herr zu werden

Keine Neuigkeiten: es ist heiß. Alle schwitzen. Neulich haben wir uns alle über die langersehnte Ankunft des Sommers gefreut und jetzt wünschen sich alle, dass es doch nicht ganz so heiß wäre. Hier bei twago in Berlin sind es gerade 34°C und es soll heute noch heißer werden. Nach dem vergangenen Wochenende, dass Temperatur-mäßig ja an der 40°-Marke gekratzt hat, fragt man sich: Wie kann man auf der Arbeit einen kühlen Kopf bewahren und produktiv bleiben. Wir haben ein paar Leute im twago-Team gefragt und haben die 10 besten Tipps hier zusammengestellt:

  1. Thomas: Den Mülleimer ausleeren, kaltes Wasser hinein und Füße dazu. Sollte man eventuell nicht übertreiben, da wahrscheinlich Erkältungsgefahr besteht. Das Wasser wird mit der Zeit auch warm, deshalb immer mal wieder wechseln.
  2. Robert: Die Hitze entsteht ja auch dadurch, dass die Sonne durch das Fenster scheint und alles aufheizt. Hilfreich bei fehlenden Jalousien: Pappkartons vor die Fenster kleben. Ist viel besser als die großen Blätter der Flipcharts, weil Pappe komplett lichtundurchlässig sind.
  3. Marlene: Gegen die Hitze kann vieles helfen, aber das wichtigste bleibt: trinken, trinken, trinken.
  4. Falk: Wenn offene Fenster keinen kühlen, sondern eher warmen Wind ins Büro wehen lassen, hilft ein Ventilator. Er sollte ausreichend kräftig sein, damit genug Luftbewegung entsteht.
  5. Gunnar: Wer nach dem Tipp von Thomas noch einen Mülleimer übrig hat, sollte diesen ebenso ausleeren und mit Wasserfüllen. Dort hinein ein paar Getränke und die Erfrischung ist garantiert.
  6. Maria: Meetings bleiben auch bei heißem Wetter nicht aus. Damit es im Konferenzraum nicht zum Hitzestau kommt: Das Meeting in den Park unter einen schattenspendenden Baum verlegen.
  7. Lino: In der Mittagspause kann man auch einfach mal in der Kühlabteilung des Supermarktes die Zutatenliste von jedem Frischkäse und Jogurt studieren. Da ist es nämlich schön kühl. Wenn das nicht reicht: Tiefkühlspinat und -fisch sowie Eis haben auch umfangreiche Zutatenliste und sind noch kälter gelagert.
  8. Stella: Hilfreich kann auch sein, morgens 5 Uhr mit der Arbeit zu beginnen. Da ist es noch kühl. Außerdem, kann man dann auch die Nachmittagshitze im Schwimmbad „genießen“.
  9. Silvia: Hitze ist ja nur ein Problem. Die starke Sonne blendet auch sehr. Deshalb: am Arbeitsplatz die Sonnenbrille nicht vergessen.
  10. Adrian: Man sollte schon bei der Einstellung darauf achten, dass man coole Kollegen einstellt. An Tagen wie diesen lohnt sich das.
Teilen und weiterleiten:
  • Facebook
  • Twitter
  • MySpace
  • LinkedIn
  • PDF
  • del.icio.us
  • Digg
  • MisterWong.DE
  • Add to favorites
  • FriendFeed
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • Live
  • Netvibes
  • NewsVine
  • Posterous
  • Reddit
  • StumbleUpon
  • Technorati
  • Tumblr
  • Ping.fm
  • Propeller

Urlaub als Selbstständiger: 4 Tipps, um richtig zu entspannen

2010 Juli 12

Entspannt in den Urlaub

Mit der Selbstständigkeit kommt auch die Verantwortung, sein Geschäft eigenständig zu organisieren, auch während des Urlaubs. Pünktlich zur Ferienzeit daher einige Tipps und notwendige Urlaubsutensilien, die als Selbstständiger im Urlaub nicht fehlen sollten.

Was für Freuden einem die Möglichkeiten der Selbstständigkeit versprechen: Keine Rechtfertigungen mehr vorm Chef (nur noch vor sich selbst, was allerdings manchmal ebenso hart sein kann), freie Zeiteinteilung bei der Arbeit, arbeiten wann und von wo man möchte. Doch wenn, wie jetzt, die Ferienzeit hereinbricht und sich die Freunde in Festanstellung langsam mit ihren Familien in den Urlaub verabschieden, kommt bei vielen die Frage auf: Kann ich mir einen Urlaub leisten? Muss ich nicht noch dieses Projekt ganz dringend erledigen – und danach könnte ja noch eines kommen? Und was mache ich mit meinen Kunden und dem Lohnausfall?

Fest steht: Als Selbstständiger hat man eine Verantwortung gegenüber seinen Kunden, und die bleibt natürlich auch während des Urlaubs erhalten. Das heißt, für Notfälle sollte man auch während seiner freien Tage verfügbar sein. Außerdem muss man im Urlaub nicht nur die anfallenden Kosten für die Ferien berechnen, sondern auch den Ausfall der Einnahmen mit einkalkulieren. Fest steht aber auch: Auch als Selbstständiger sollte man sich Auszeiten gönnen und einfach mal ein paar Tage die Beine baumeln lassen. Damit man seinen Urlaub gebührend genießen kann, sollte man frühzeitig mit der Planung beginnen und die entsprechenden Vorbereitungen treffen.

Vor dem Urlaub sollte man daher:

  1. Seine Kunden rechtzeitig über seine Urlaubspläne informieren und zwar am besten schon einige Monate im Voraus. Besonders gute Kunden oder solche, mit denen man schon länger in Verbindung steht, sollten persönlich benachrichtigt werden. Zusätzlich sollte man eine entsprechende Notiz als Signatur unter seinen E-Mails platzieren, die über Zeit und Dauer des Urlaubs informiert. Jeder wird verstehen, dass man mal eine Auszeit braucht und die Kunden werden es schätzen, so früh darüber informiert worden zu sein: So schafft man Vertrauen und die Kunden fühlen sich ernst genommen.
  2. Die Zeitplanung beachten: Es ist wenig sinnvoll, seinen Urlaub kurz vor einen wichtigen Termin zur Projektabgabe zu legen. Im Zweifel kann man weder seinen Urlaub genießen, noch die Abgabefrist einhalten. Sollten allerdings ohnehin saisonbedingte Auftragslöcher im Jahr herrschen, passt der Urlaub dort perfekt hinein.
  3. Vorarbeiten: Da man im Urlaub möglichst wenig arbeiten möchte, sollte man so viel wie möglich vorher erledigen. Schafft man nicht alle Kundenanfragen, kann man sich auch überlegen, ein paar Aufgaben an bekannte oder befreundete Kollegen „auszulagern“. So hat man zwar etwas weniger Einnahmen, aber dafür einen zufriedenen Kunden mehr.
  4. Für die Zeit nach dem Urlaub planen: In seinen Abwesenheitsmails sollten nicht nur schon bestehende Kunden angesprochen werden, sondern auch etwaige neue Kunden, die während des Urlaubs Anfragen senden. Eine kurze Notiz mit der Angabe des Rückkehrdatums und dem Versprechen, die Anfrage anschließend zu bearbeiten, sollten daher nicht fehlen.

Was man in den Urlaub mitnehmen sollte:

  • Smartphone: Fast unumgänglicher Begleiter eines Urlaubs als Selbstständiger. Mit einem Smartphone lassen sich alle kleineren Arbeiten zwischendurch erledigen, wie zum Beispiel schnell die E-Mails checken oder eine kurze Antwort schreiben, seinen Terminplan kurz aktualisieren oder seine Mailbox abhören.
  • Laptop: Auch wenn man hofft, ihn nicht benutzen zu müssen. Manche Dinge lassen sich dann doch nicht mehr mit einem Smartphone erledigen. Für Notfälle sollte man einen Laptop griffbereit haben.
  • Surf-Stick: Das Internet ist unser ständiger Begleiter und besonders zu Zeiten wie Skype und E-Mail unerlässlich für jeden Selbstständigen. Allerdings sollte man aufpassen, dass man nicht in die Gebührenfalle tappt, besonders im Ausland: Vorher informieren, welche Kosten anfallen!
  • USB Stick: Alle Daten sollten gesichert werden. Besonders im Urlaub, wo dann doch schnell mal etwas verloren gehen kann. Mit einem USB Stick, den man auch einfach an sein Schlüsselbund machen kann, hat man seine Daten so immer dabei.
  • Passwörter: Oft hat man seine Passwörter auf dem Laptop, sodass man sich automatisch in seine verschiedenen Accounts einloggen kann. Ist man nun allerdings an einem anderen PC, kann die Suche nach dem richtigen Passwort schon mal langwierig und mühsam werden. Um dieses Problem zu umgehen, gibt es mittlerweile ganz gute Passwort-Manager im Internet, mit denen man seine Passwörter gut verwalten kann.

Zu guter Letzt: Man ist im Urlaub: Der Hauptgrund für Urlaub ist die Entspannung. Daher sollte man sich nicht verrückt machen: Im Notfall für Kunden erreichbar zu sein bedeutet nicht, sein Handy oder Internet ständig griffbereit neben sich zu haben und den Finger schon auf der grünen Taste bereit zu halten oder alle 5 Minuten seine Mails zu checken. Wenn man Schwierigkeiten hat, abzuschalten, kann man sich bestimmte Zeiten setzen, zu denen man seine Mails / Anrufbeantworter checkt. Auf jeden Fall sollte man die Arbeit auf einem Minimum halten und nicht mehr als eine halbe Stunde alle paar Tage einplanen.

Quelle: Freelance Folder

Weitere Artikel von Interesse:

8 Tipps: Wie werde ich ein erfolgreicher Freiberufler?
Finanzen für Freiberufler

Teilen und weiterleiten:
  • Facebook
  • Twitter
  • MySpace
  • LinkedIn
  • PDF
  • del.icio.us
  • Digg
  • MisterWong.DE
  • Add to favorites
  • FriendFeed
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • Live
  • Netvibes
  • NewsVine
  • Posterous
  • Reddit
  • StumbleUpon
  • Technorati
  • Tumblr
  • Ping.fm
  • Propeller

Tipps für die Gründung – Bremse Bürokratie

2010 Juli 1

Eine gute Geschäftsidee ist nicht die einzige Voraussetzung, um erfolgreich im Geschäft zu sein. Eine wichtiger Grundstein ist die Gründung an sich; dafür unerlässlich: Ämtergänge und Papierkram. Der Artikel liefert wichtige Tipps.

Der vorletzte Artikel hier im twago-Blog beschäftigte sich mit Tipps und Tricks für die Gründung. Der vorliegende Artikel steigt noch ein bisschen tiefer in die Materie ein und klärt über die typischen Bürokratie-Probleme bei der Gründung auf. Der Weg von der Geschäftsidee bis zum existierenden Unternehmen ist lang, manchmal beschwerlich, aber auf jeden Fall gesäumt von Papier und Bürokratie. Wer alles gemeistert hat, ist am Ende umso glücklicher und kann sich endlich wieder um die eigentliche Idee kümmern.

Manchmal braucht man einen langen Atem, um im Gründungsprozess durchzuhalten

Der zeitliche Aufwand

Das am häufigsten unterschätzte Problem ist der einzuplanende Zeitaufwand. Jeder weiß zwar, dass Behördengänge zeitintensiv sind, jedoch kann man nie wirklich zu Beginn abschätzen, welche Ämter noch alle zu besuchen sind. Unternehmen im produzierenden Gewerbe haben meist die längste Vorlaufzeit. Häufig bauen Genehmigungen auch aufeinander auf und können nicht parallel bearbeitet werden. Wichtig ist auch, dass erst mit der Erteilung der letzten Genehmigung wirklich angefangen werden darf. Man sollte also nicht unterschätzen, dass es ein Stück dauern kann, bis man das erste Geld verdienen darf und wird. Über generelles Zeitmanagement als Selbstständiger bzw. Freiberufler haben wir bereits geschrieben.

Die Menge an Anträgen

Neben dem zeitlichen Aufwand wird auch häufig die schiere Menge an Anträgen unterschätzt. Oftmals kann die Anzahl vorher nicht wirklich herausgefunden werden und ein Antrag jagt den nächsten. Dies zieht natürlich auch wieder Kosten nach sich. Die Gesamtgenehmigung bedarf natürlich aller Teilgenehmigungen. Man sollte auch im Vorfeld darüber nachdenken, ob der Geschäftsbereich irgendwann erweitert werden soll. Ist dies geplant, kann man sich gleich zu Beginn die nötigen Genehmigungen einholen und spart sich den ein oder anderen nachträglichen Antrag.

Kostenstelle Bürokratie

Gründungen und Genehmigungen sind oft mit Auflagen verbunden. Auflagen sind mit Kosten verbunden, da bestimmte Bedingungen erfüllt werden müssen. Typische Beispiele sind die Filteranlage für den Imbiss, die ursprünglich aus Kostengründen gestrichen wurde. Auch kleine Handwerksbetriebe haben oft Sondermüllauflagen. Stellen diese eine enorme Kostenstelle dar, kann es schnell vorbei sein mit dem Traum vom eigenen Unternehmen. Wichtig ist auch, dass Genehmigungen schnell zurückgezogen werden, wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass Auflagen nicht erfüllt wurden.

Vollständiger Antrag

Für Unternehmer, die ihr Gewerbe anmelden wollen, ist der erste Gang meist der zum Gewerbeamt. Von dort aus müssen andere Ämter und Institutionen ihre Genehmigungen erteilen. Dies geschieht zum Teil automatisch, weil die Ämter miteinander verknüpft sind. Man sollte aber auf jeden Fall alle Behörden und Ämter explizit noch einmal selbst kontaktieren, damit am Ende auch alle erforderlichen Papiere bei der jeweils verantwortlichen Behörde liegen – meist dem Gewerbeamt.

Die Namensrechte

Wir haben vor einiger Zeit einen Gastbeitrag von Eva Missling von 12designer über die Namensfindung für Unternehmen bzw. Produkte auf unserem Blog veröffentlicht. Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass im Genehmigungsverfahren keine Namens- oder Patentrechte geprüft werden. Auch wenn die Gründungsgenehmigung erteilt wurde, kann es dennoch zu Problemen  kommen, wenn im Vorfeld nicht alle namensrechtlichen Eventualitäten geprüft wurden. Es kann z.B. sein, dass ein Firmenname bereits existiert oder dass ein anderes Unternehmen sich in seinen Markenrechten verletzt sieht, weil das eigene Produkt einen ähnlich klingenden Namen hat. Die IHK ist in dem Fall der Unternehmensnamen-Überprüfung eine gute Anlaufstelle. Prüfen lohnt sich also. Es wäre ja ärgerlich, wenn ein teurer Rechtstreit das Unternehmen ruiniert oder eine teure Umfirmierung ins Hause steht, die auch noch den Kunden erklärt werden muss.

Beschränkung der Genehmigung

Viele Genehmigungen sind mit Beschränkungen belastet, z.B. auf Räume oder Bereiche. Soll das Geschäft ausgeweitet werden, bedarf es neuer Genehmigungen für die neuen Bereiche. Dies sollte auch bereits im Vorfeld geplant sein und möglicherweise entsprechende Genehmigungen gleich mit eingeholt werden.

Baugenehmigungen

Einige Neugründungen sind mit dem Neubau von Immobilien verbunden. Zieht man nur in ein bereits bestehenden Gebäude ein und baut dies um (Achtung: eventuellen Denkschutz o.ä. beachten), dürfte dies aufgrund des Bestandsschutzes keine Probleme mit sich führen. Der Neubau von Räumlichkeiten bedarf jedoch immer einer Baugenehmigung. Ist diese nicht vorhanden und es wird dennoch gebaut, kann die Bauaufsicht verlangen, den Ursprungszustand wieder herzustellen – das heißt Abriss; oder es müssen teure nachträgliche Anträge eingeholt werden.

Arbeitserlaubnis für Nicht-EU-Bürger

Alle EU-Bürger haben die freie Wahl, überall eine Tätigkeit auszuüben oder ein Gewerbe anzumelden. Ist man ortsungebunden, kann man also tatsächlich über eine Gründung im Ausland nachdenken. Vorsicht ist jedoch geboten, wenn man Nicht-EU-Bürger als Arbeitnehmer beschäftigen will. Diese brauchen auf jeden Fall eine Arbeitserlaubnis.

Diese Artikel/Seiten könnten Sie auch interessieren

Welchen Namen soll das Kind denn haben?

Die wichtigsten Tipps für das Zeitmanagement in der Selbstständigkeit

Richtig Gründen – was muss ich beachten?

Website von 12designer.com

(Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie)
Teilen und weiterleiten:
  • Facebook
  • Twitter
  • MySpace
  • LinkedIn
  • PDF
  • del.icio.us
  • Digg
  • MisterWong.DE
  • Add to favorites
  • FriendFeed
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • Live
  • Netvibes
  • NewsVine
  • Posterous
  • Reddit
  • StumbleUpon
  • Technorati
  • Tumblr
  • Ping.fm
  • Propeller

twago auf der Start Messe – noch bis heute Freikarten

2010 Juni 30
von Stella

Am 2. und 3. Juli findet in Nürnberg die START-Messe statt. Die Messe wird speziell für Gründer und junge Unternehmen ausgerichtet und findet bereits seit 1998 statt. Auf der Messe finden Interessierte wichtige Informationen zum Thema Gründung, Finanzierung, Unternehmensentwicklung, Weiterbildung und Training. Nachdem twago schon auf der ersten Messe in Hannover die Existenzgründer über Sparmöglichkeiten bei der Gründung und Neukundengewinnung informiert hat, freuen wir uns, auch in Nürnberg jeweils Freitag und Samstag mit einem Vortrag anwesend zu sein.

Der Vortrag wird von unserem Geschäftsführer und Mitgründer, Herrn Gunnar Berning, um 14:00 Uhr (Freitag) und 14:30 Uhr (Samstag) gehalten werden. Er wird sich mit den Vorteilen des Outsourcens bestimmter Aufgaben während der Gründung beschäftigen. Titel unseres Vortrags ist „Gründen 2.0: Erfolgreicher und schneller Ihre Pläne umsetzen – Mit Outsourcing clever durchstarten und mehr aus Ihrer Idee machen:

1) Die 5 wichtigsten Regeln für den Start

2) Mehr aus meinem begrenzten Budget herausholen. Aber wie?

3) Neue Wege bei der Existenz gründung – Vorteile, Do‘s und Don’ts

4) 10 Regeln zur Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern in Deutschland und weltweit

5) Als Programmierer, Designer oder Dienstleister schneller Neukunden gewinnen und profitabel werden“.

Das twago-Team würde sich freuen, interessierte Zuhörer zu begrüßen und direkt ins Gespräch zu kommen. Sollte der Eintrittspreis ein Hindernis sein und Interessierte davon abhalten, nach Nürnberg zu kommen, gibt es eine gute Nachricht: twago hat einige Freikarten zu vergeben. Wer eine Freikarte möchte, kann sich noch bis heute, 30. Juni, über unsere Facebook-Seite eine Karte besorgen. Sobald man dort auf „Gefällt mir“ klickt, wird der Freikarten-Link freigeschaltet. Sollte der Termin in Nürnberg nicht passen, dann würden wir uns über ein Treffen in Essen freuen. Freikarten dafür gibt es auf dieselbe Weise. Die Messe in Essen findet am 24. und 25. September statt, der Link wird am 2. August aktiviert.

Teilen und weiterleiten:
  • Facebook
  • Twitter
  • MySpace
  • LinkedIn
  • PDF
  • del.icio.us
  • Digg
  • MisterWong.DE
  • Add to favorites
  • FriendFeed
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • Live
  • Netvibes
  • NewsVine
  • Posterous
  • Reddit
  • StumbleUpon
  • Technorati
  • Tumblr
  • Ping.fm
  • Propeller

Richtig Gründen – was muss ich beachten?

2010 Juni 28
Themen:
von Stella

Damit man nicht schon vorher fällt, sollte man sich gut informieren, was bei einer Gründung zu beachten ist

Um bei einer Gründung nicht im Formular-Chaos zu versinken, sollte man sich gründlich auf die anstehenden Aufgaben vorbereiten. Man muss sich nicht nur um seine Versicherung kümmern, sondern auch die gesetzlichen Vorlagen einhalten und sich bei den zuständigen Behörden melden.

Eine gute Geschäftsidee ist der erste Schritt zum eigenen Unternehmen. Wenn man dann allerdings die Zettelwirtschaft sieht, die auf einen zukommt, ist die Euphorie schnell vorbei. Um sich in der Bürokratie nicht zu verlieren, sollte man sich entsprechend vorbereiten und am besten schon vor dem ersten Gang zum Amt wissen, welche Unternehmensform man anmelden möchte. Denn je nachdem, für was man sich entscheidet, sind unterschiedliche Formulare zu beantragen und auszufüllen. read more…

Teilen und weiterleiten:
  • Facebook
  • Twitter
  • MySpace
  • LinkedIn
  • PDF
  • del.icio.us
  • Digg
  • MisterWong.DE
  • Add to favorites
  • FriendFeed
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • Live
  • Netvibes
  • NewsVine
  • Posterous
  • Reddit
  • StumbleUpon
  • Technorati
  • Tumblr
  • Ping.fm
  • Propeller
Rss Feed Tweeter button Facebook button Myspace button Linkedin button Delicious button
.DE: